BOKU-Met Nachrichtenarchiv


Workshop über atmosphärische Aerosolforschung in Wien

Aerosole sind flüssige oder feste Schwebeteilchen in der Luft, beispielsweise Stäube, Pollen oder Rußpartikel. Selbst in sehr kleinen Konzentrationen können sie einen großen Einfluss auf die Luftqualität sowie wie auf Wetter- und Klimaprozesse haben.

Am 17. November 2017 fand erstmals ein Austausch aller in Wien im Bereich „Atmosphärische Aerolsolforschung“ tätigen Forschungsgruppen statt. Auf Einladung von Univ.-Prof. Petra Seibert (Universität für Bodenkultur), Univ.-Prof. Anne Kasper-Giebel (TU Wien) und Univ.-Prof. Bernadette Weinzierl (Universität Wien) wurden unter anderem folgende Themen diskutiert: Die Beschaffenheit von in Eiskristallen gefundenen Kondensationskernen; Saharastaubwolken, die mit dem Wind bis nach Europa transportiert werden; Rauchwolken aus Waldbränden in der USA, die in Flugzeugmessungen über Ostdeutschland nachgewiesen werden konnten. Auch Fragen zur Modellierung von Schwebeteilchen biologischen Ursprungs, wie Pollen und Bakterien, beschäftigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Vertreten waren neben den einladenden Universitäten auch WissenschaftlerInnen der ZAMG und des Umweltbundesamtes sowie ein Vertreter von ACTRIS, dem europäischen Forschungsinfrastruktur-Projekt für die Beobachtung von Aerosolen, Wolken und reaktiven Spurengasen. An der BOKU forschen die Arbeitsgruppe Atmosphärische Strahlung und die Arbeitsgruppe Umweltmeteorologie zu diesem Thema.

Selbst im Jahr 2017 ist bei einer wissenschaftlichen Diskussionsrunde ein so hoher Frauenanteil selten (11 Forscherinnen, 5 Forscher). Quelle: A. Kasper-Giebl

Starkniederschlagsereignis So 8. Juli 2012

BOKU-Met Webcam um 16:04 MESZ
BOKU-Met Webcam um 16:08 MESZ
Niederschlagsregistrierung (10 min Intervalle)

Innerhalb weniger Minuten fielen rund 25 L Niederschlag pro m2, die Temperatur fiel von fast 31 auf 20 Grad, während der Wind in Böen 90 km/h erreichte. Die Globalstrahlung nahm von über 800 auf unter 20 W/m2 ab. Nach Durchzug des Gewitters war der Westhimmel binnen Minuten wieder blau und die Sonne schien. Siehe auch archivierte Wettterstationsmessung und Webcam-Loop. Eine detaillierte Darstellung mit Fotos, Radar etc. findet sich im Blog eines BOKU-Studierenden unter http://forcesofnature-main.blogspot.co.at/2012/07/downburst-in-vienna.html.

Neue internationale Studie nach Unfall in AKW Fukushima mit BOKU Beteiligung

Eine neue Studie über die Emissionen des radioaktiven Edelgases Xenon-133 und des aerosolgebundenen Cäsium-137 wurde von einem internationalen Forscherteam fertiggestellt.Im Oktober 2012 erschien die Diskussionsversion, jetzt ist die endgültige Version akzeptiert und veröffentlicht:

Nachrichtenarchiv: Situation im KKW Fukushima Dai-ichi nach dem Erdbeben vom 11.3.2011

12. Österreichischer Klimatag, Sept. 2011

AustroClim 12. Klimatag

KKW Fukushima

KKW Fukushima nach dem Erdbeben

Situation im KKW Fukushima nach dem Erdbeben vom 11.3.2011

hier

Sonnenfinsternis vom 4. Jänner 2011

Die partielle Sonnenfinsternis vom 4.1.2011 konnte in der am Institut für Meteorologie der BOKU gemessenen Globalstrahlung verfolgt werden. Mehr ...

Wissenschaftlicher Hintergrund zur Vulkaneruption am Eyjafjallajökull in Island

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Neuerscheinung: Landwirtschaft im Klimawandel. Auswirkungen u. Anpassungsstrategien für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Mitteleuropa.

Von Josef Eitzinger, K. Christian Kersebaum, Herbert Formayer.
Verlag Agrimedia, 2009, 376 Seiten, ISBN 978-3-86037-378-1, Preis 39 EUR.

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Bestellformular (pdf)

 


 

In memoriam em. O. Univ.-Prof. Inge Dirmhirn

Das Institut für Meteorologie betrauert den Tod seiner Gründerin und langjährigen Leiterin, Frau emer. Universitätsprofessorin Dr. Inge Dirmhirn, die am Sonntag, den 20. Juli 2008, im 83. Lebensjahr in Wien verstorben ist.

Einen Nachruf können Sie hier lesen. Ein weiterer Nachruf wurde in BOKUlumni, Ausgabe November 2008 (pdf) auf S. 34 veröffentlicht.

Link zur Parte der Universität (pdf).

 


 

Helga Kromp-Kolb Wissenschaftlerin des Jahres

"Wissenschafterin des Jahres 2005"


Die BOKU-Professorin Helga Kromp-Kolb ist Österreichs "Wissenschafterin des Jahres 2005". Diese Auszeichnung würdigt ForscherInnen, die ihre Arbeit und ihr Fach einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen und damit das Image der österreichischen Forschung heben. Der prestigeträchtige Titel wurde im Jänner 2006 zum zwölften Mal vom Klub der Bildungs- und WissenschaftsjournalistInnen vergeben.


 

Schwarzbuch Klimawandel

verfasst von Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb und Dr. Herbert Formayer

am Institut für Meteorologie.

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