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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-08-01 - 2019-01-31

Eine der Kernaufgaben der siedlungswasserwirtschaftlichen Infrastruktur besteht in der sicheren Ableitung und unter Umständen Reinigung von Niederschlagswasserabflüssen. Hierfür sind unterschiedliche Verfahren möglich, wie beispielsweise die Ableitung zu Abwasserreinigungsanlagen in Mischsystemen oder auch die dezentrale Niederschlagswasserbehandlung vor Ort durch Versickerung oder durch Einleitung in ein nahe gelegenes Gewässer. Unter Umständen kann dabei auch eine Vorreinigung des Niederschlagsabflusses notwendig sein, um die Gewässerqualität zu bewahren. Eine fundierte Entscheidungsfindung welches System geeignet ist sollte unter Einbeziehung verschiedenster Einflussfaktoren möglichst objektiv durchgeführt werden. Beispiele für zu berücksichtigende Einflüsse sind Zustand und Alter der bestehenden Anlagen (Kanäle, Versickerungsanlagen, Vorreinigungen), Besiedlungsdichte, Sensibilität von Grundwasserkörpern und Gewässern inklusive etwaiger Vorbelastung, vorhandene organisatorische Strukturen für Wartung und Betrieb der Anlagen, erwartete Bevölkerungsentwicklung und Änderungen in der Flächennutzung oder mögliche klimatische Änderungen. Zusätzlich ist es notwendig, Konsequenzen eines Systemwechsels auch in einer unter Umständen mehrere Jahrzehnte dauernden Übergangsperiode zu berücksichtigen. Diese können technischer, organisatorischer oder finanzieller Natur sein. Gleichzeitig ist es auch für die Netzbetreiber wichtig, vorausschauend zu planen, da sie sich beispielsweise vertraglich oft langfristig zur Übernahme von Einleitungen verpflichten und ein Übergang nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und finanziell (z. B. in der Gebührenstruktur) erfolgen muss. Die drei siedlungswasserwirtschaftlichen Schwesterinstitute an der Universität Innsbruck, der BOKU Wien und der TU Graz haben das Ziel in einem gemeinschaftlichen Forschungsprojekt nachhaltige Lösungen der Niederschlagswasserbehandlung in Österreich aus technisch-betrieblicher, umweltrelevanter, organisatorischer, finanzieller und gesellschaftlicher Sicht zu untersuchen und Empfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung abzugeben. Das Ergebnis des Projektes wird ein umfassender Leitfaden sein, der Entscheidungswerkzeuge (z. B. Entscheidungsbäume, Entscheidungsmatrix) beinhaltet, um in einem ganzheitlichen Ansatz Empfehlungen für die langfristig beste Wahl des Entwässerungsverfahrens zu geben. Der Fokus liegt hier auf dem ländlichen österreichischen Raum.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2018-06-30

Darstellung der Potentiale einer modifizierten Membranfiltration: Untersuchung des Rückhaltevermögens einer Membran-Ultrafiltration sowie einer durch Beschichtung modifizierten Ultrafiltratiohnsmembran bzw. einer Nanofiltrationsmembran hinsichtlich verschiedener in der Trinkwasseraufbereitung relevanter Substanzen Nachweis der Anwendbarkeit einer zweistufigen Membrankonfiguration als alternatives Desinfektionsverfahren: Untersuchung der Betriebskonfiguration einer qualitätsgesicherten zweistufigen Membranfiltration als alternatives Verfahren zu konventionellen Wasseraufbereitungsverfahren, insbesondere auch als Ersatz von Desinfektionsverfahren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-06-01 - 2017-11-30

Das ÖVGW Benchmarking 2016 ist das 5.Unternehmensbenchmarking-Projekt der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach). Die Teilnehmer der gegenständlichen Vergleichsstudie repräsentieren rund 50% der zentral versorgten Einwohner bzw. durch zentrale Wasserversorgungen abgegebenen Was-sermengen in Österreich. Die Basis für einen aussagekräftigen Unternehmensvergleich ist ein Kennzahlensystem, welches in der Lage ist die Leistungserbringung der WVU bestmöglich abzubilden und den Anforderungen der Branche gerecht wird. Um aus Abweichungen gegenüber anderen Was-serwerken lernen zu können, werden Vergleiche mit ähnlich strukturierten Betrieben durchge-führt. Die Ergebnisse des Vergleichs stehen den teilnehmenden Wasserwerken in Form von Individualberichten zur Verfügung. Das gegenständliche Unternehmensbenchmarking untersucht einen breiten Querschnitt von Erfolgsfaktoren. Es ist allgemeiner als das Prozessbenchmarking (Untersuchung und Vergleich einzelner Arbeitsabläufe) und gibt jedoch durch seinen umfassenden Ansatz einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen und dessen Leistungserbringung. Die Betrachtungen erstrecken sich auf die fünf Bereiche: Versorgungssicherheit, Versor-gungsqualität, Kundenservice, Nachhaltigkeit und Effizienz. Als Zusatzinformationen sind Aufgabenwahrnehmung, Outsourcing und Organisationsgrad ebenso mitberücksichtigt wie viele andere Rahmenbedingungen, die als so genannte Kontextinformationen erhoben wur-den. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch Kostenbeiträge der teilnehmenden Unternehmen, die nach der Betriebsgröße gestaffelt wurden. Die Teilnahme wird für WVU aus Bundesmitteln gefördert (UFG). Weitere Details siehe auch: www.trinkwasserbenchmarking.at

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