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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2020-06-30

Die bereits abgeschlossenen Untersuchungen einer naturnahen und kosteneffizienten Behandlung von taumittelhältigen Oberflächenwässern der Start- und Landebahn haben gezeigt, dass unter Laborbedingungen hohe Reinigungsleistungen erbracht werden können. Auf Grund der stringenten und zeiteffizienten Umsetzung der Laborversuche, sowie Erfahrungswerten aus dem Bereich naturnaher Pflanzenkläranlagen ist davon auszugehen, dass im Feld eine höhere Wirksamkeit des Bodenfilters zu beobachten sein wird. Die Frage, die es hier gilt zu beantworten, ist die Leistungsfähigkeit der gewählten Maßnahmen unter realen Bedingungen. Die Feldversuche an der Start- und Landebahn sollen daher Klarheit darüber schaffen, welche Reinigungsleistung für das anfallende Oberflächenwasser durch eine Bodenpassage zu erzielen ist. Die dabei gewonnenen Ergebnisse dienen unter anderem den beiden beteiligten Instituten zur Vertiefung ihrer Kenntnisse hinsichtlich der dabei ablaufenden Prozesse.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2018-09-30

Derzeit werden in Österreich unterschiedliche individuelle Strategien zur Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken angewandt. In diesem Forschungsprojekt soll ein Vorschlag zur einheitlichen Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken aufgezeigt und darauf basierend der erforderliche Handlungsbedarf für das Kanalisationsunternehmen definiert werden. Das Hauptaugenmerk der Arbeiten wird hierbei auf Abwasserpump- und Sonderbauwerke im ländlichen, klein strukturierten Raum gelegt. Denn gerade hier kann die Inspektion bzw. Wartung von Pumpstationen nach festgelegten Intervallen für den Betreiber einen unverhältnismäßigen großen Arbeits- und Zeitaufwand darstellen und damit Kosten anfallen, die aufgrund von Betriebserfahrungen oftmals gar nicht notwendig wären. Die Projekterkenntnisse werden in einem Projektendbericht zusammengefasst. Dieser kann in weiterer Folge österreichweit Betreibern als Vorlage bzw. Informationsquelle zur einheitlichen Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken im ländlichen Raum dienen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-12 - 2019-04-11

Im Pielachtal kam es bei Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überflutungen im Siedlungsraum. Durch die prognostizierte Zunahme an Starkregenereignissen durch den Klimawandel ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Überflutungen zu rechnen, wenn im Einzugsgebiet keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Für das Regenwassermanagement und damit für die Überflutungsprävention stehen unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Die Maßnahmen wirken durch Ableitung, Rückhalt, Versickerung oder Verdunstung von Regenwasser. Die Wahl der passenden Maßnahmen ist essentiell, da sie signifikante Auswirkungen auf andere Gebiete haben kann. Entscheidet sich zum Beispiel eine Gemeinde für eine möglichst rasche Ableitung des Regenwassers aus einer Siedlung, um diese vor Überflutungen zu schützen, können die abgeleiteten Wassermassen Schäden in anderen Gebieten anrichten. Eine integrierte Betrachtung, welche die Auswirkungen von Maßnahmen in einem größeren Rahmen miteinbezieht, sollte daher gewählt werden. Ziel des Forschungsprojektes • Ziel des Projektes ist es, – Ursachen zu ermitteln und – prioritäre Handlungsfelder zu identifizieren, welche zur gesamtheitlichen Verbesserung der Überflutungsproblematik führen – sowie die Auswirkung von Maßnahmen auf lokale Probleme und flussabwärts liegende Gebiete – mit einem integrierten Modell zu analysieren.

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