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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2019-03-31

In anthropogen beeinflussten Gewässern besteht das Problem der Verschmutzung durch persistente organische Stoffe. Meist sind diese nur in geringer Konzentration vorhanden, weshalb von Spurenstoffen oder Mikroverunreinigungen gesprochen wird. Dabei handelt es sich u.a. um Arzneimittel, Hormone, Pestizide, perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Korrosionsschutzmittel oder Weichmacher. Einige dieser Substanzen konnten im Ablauf kommunaler Kläranlagen, in den Gewässern und im Trinkwasser nachgewiesen werden. Im Rahmen dieses Projektes wird eine Verfahrenskombination aus Ultrafiltration, AOP und Aktivkohlefilter zur Entfernung von ausgewählten Arzneimitteln aus Abwässern untersucht und optimiert. Die Ultrafiltration soll eine Verbesserung der Wirkleistung der nachgeschalteten AOP durch Entfernung „gröberer“ gelöster Stoffe bzw. Partikel bringen. Die Oxidation der organischen Spurenstoffe findet mittels Advanced Oxidation Process (AOP) durch Bildung von OH-Radikalen mittels UV und H2O2 statt. Eine nachgeschaltete Adsorptionseinheit (GAK) soll die nicht oxidierten Stoffe bzw. deren entstandene Transformationsprodukte entfernen. Ziel des Projektes ist, die oben genannte Anlagenkombination bzw. die einzelnen Anlagenteile im Hinblick auf ihre Fähigkeit zur Entfernung bzw. Transformation von umweltrelevanten Schadstoffen in Wasser - vertreten durch Diclofenac, Carbamazepin und Sulfamethoxazol - zu überprüfen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2020-06-30

Die bereits abgeschlossenen Untersuchungen einer naturnahen und kosteneffizienten Behandlung von taumittelhältigen Oberflächenwässern der Start- und Landebahn haben gezeigt, dass unter Laborbedingungen hohe Reinigungsleistungen erbracht werden können. Auf Grund der stringenten und zeiteffizienten Umsetzung der Laborversuche, sowie Erfahrungswerten aus dem Bereich naturnaher Pflanzenkläranlagen ist davon auszugehen, dass im Feld eine höhere Wirksamkeit des Bodenfilters zu beobachten sein wird. Die Frage, die es hier gilt zu beantworten, ist die Leistungsfähigkeit der gewählten Maßnahmen unter realen Bedingungen. Die Feldversuche an der Start- und Landebahn sollen daher Klarheit darüber schaffen, welche Reinigungsleistung für das anfallende Oberflächenwasser durch eine Bodenpassage zu erzielen ist. Die dabei gewonnenen Ergebnisse dienen unter anderem den beiden beteiligten Instituten zur Vertiefung ihrer Kenntnisse hinsichtlich der dabei ablaufenden Prozesse.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2018-09-30

Derzeit werden in Österreich unterschiedliche individuelle Strategien zur Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken angewandt. In diesem Forschungsprojekt soll ein Vorschlag zur einheitlichen Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken aufgezeigt und darauf basierend der erforderliche Handlungsbedarf für das Kanalisationsunternehmen definiert werden. Das Hauptaugenmerk der Arbeiten wird hierbei auf Abwasserpump- und Sonderbauwerke im ländlichen, klein strukturierten Raum gelegt. Denn gerade hier kann die Inspektion bzw. Wartung von Pumpstationen nach festgelegten Intervallen für den Betreiber einen unverhältnismäßigen großen Arbeits- und Zeitaufwand darstellen und damit Kosten anfallen, die aufgrund von Betriebserfahrungen oftmals gar nicht notwendig wären. Die Projekterkenntnisse werden in einem Projektendbericht zusammengefasst. Dieser kann in weiterer Folge österreichweit Betreibern als Vorlage bzw. Informationsquelle zur einheitlichen Zustandserfassung von Pump- und Sonderbauwerken im ländlichen Raum dienen.

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