2. Posterpreis am 18. Österreichischen Klimatag


Für das Poster mit dem Thema “Entwicklung eines flexiblen Sensitivitätsanalyse-Frameworks zur Analyse von Unsicherheiten bei der Modellierung von Abfluss- und Stickstofftransportprozessen“ erhielt Christoph Schürz vom IWHW am 18. Österreichischen Klimatag 2017 den 2. Posterpreis.

Der alljährlich stattfindende Österreichischen Klimatag ist eine wichtige Plattform zum Austausch innerhalb der österreichischen Klimaforschungscommunity und fand dieses von 22. Bis 24. Mai an der Universität Wien mit Teilnehmern aus den verschiedensten Forschungsbereichen statt. Wie jedes Jahr wurden auch heuer Poster hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität und visueller Aufbereitung von den Teilnehmern und einer Fachjury bewertet und prämiert.

Mit seinem Poster zum Thema “Entwicklung eines flexiblen Sensitivitätsanalyse-Frameworks zur Analyse von Unsicherheiten bei der Modellierung von Abfluss- und Stickstofftransportprozessen“ konnte Christoph Schürz vom Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau überzeugen und erhielt dafür den 2. Posterpreis.

Das Poster zeigt Resultate aus dem vom österreichischen Klimafonds geförderten Projekt “UnLoadC³ - Uncertainty assessment of water flow and nutrient loads under future climate change conditions“. Ziel des Projekts ist eine Quantifizierung von Unsicherheiten (respektive Sensitivitäten) verschiedener Eingangsgrößen bei der Modellierung von Abfluss und Stickstofftransportprozessen auf Gewässereinzugsgebietsskala. Dazu wurde ein Sensitivitätsanalyse-Framework entwickelt, welches flexibel auf das ökohydrologische Modell SWAT (Soil and Water Assessment Tool) angewendbar ist. In der am Poster gezeigten Fallstudie wird das Framework für das österreichische Einzugsgebiet der Raab angewendet und der Einfluss der Eingangsgrößen Klimaszenarien, räumliche Aggregierung des SWAT-Modells, Äquifinalität von Modelleingangsparametern und möglichen Entwicklungen in der Siedlungswasserwirtschaft auf deren Einfluss im Gebietsabfluss und dem Austrag von Nitrat-Stickstoff aus dem Einzugsgebiet analysiert.


20.06.2017