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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2018-04-30

Die Studie „Hochwasserschadenspotential 2017: Evaluierung und Prognose der wasserwirtschaftlichen Entwicklung (Erweiterung)“ hat zum Ziel ein Werkzeug zu entwickeln, mit welchem es möglich ist mittels vorhandener digitaler Daten die wasserwirtschaftliche Entwicklung in Überflutungsgebieten darzustellen und zu analysieren. Bereits in vorangegangenen Untersuchungen wurde die Notwendigkeit aufgezeigt ein Analysetool zu entwickeln, welches die Dynamik des Schadenspotentials besser abbildet um vergangene Entwicklungen zu analysieren und mögliche zukünftige Entwicklungen aufzeigen zu können. Dafür werden digitale Geoinformation, Orthofotos und Laserscandaten verschnitten und auf deren Eignung zur Abschätzung der zeitlichen und räumlichen Entwicklung des Hochwasserrisikos geprüft. Bei diesem Projekt handelt werden nun aufgrund weiterer verfügbarer Mittel beim auftraggeber die Ergebnisse und Methoden aus den vorherigen Projekten auf ca. 5-7weitere ausgewählte APSFR Gebiete ausgedehnt, mit dem Ziel, den nächsten Schritt, nämlich eine oberösterreichweite Umsetzung vorzubereiten und zu evaluieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Schnee ist eine wichtige Ressource in Bergregionen, er ist essentiell den Abfluss zu stützen, den Ökosystemen Süßwasser zuzuführen und den Wintertourismus, insbesondere in Skigebieten, zu unterstützen. Der Erfolg, die Beschäftigungslage, der Umsatz und Gewinn von Hunderten von Skigebieten in den Alpen hängt in erster Linie von den meteorologischen Bedingungen ab, insbesondere von natürlichem Schneefall, aber auch zunehmend von den gegebenen Rahmenbedingungen für die technische Beschneiung (Herstellung von Kunstschnee). Seit den siebziger Jahren haben die Skigebietsmanager ihre Schneemanagementpraktiken massiv verbessert, um zunächst die Auswirkungen der großen zwischenjährlichen Variabilität der Schneebedingungen und in jüngster Zeit als Anpassungsmaßnahme an die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Skigebiete hängen daher in hohem Maße von geeigneten Bedingungen für die technische Beschneiung (vor allem der Verfügbarkeit von kaltem Wasser sowie von der momentanen Temperatur und Luftfeuchtigkeit) ab. Durch die moderne Pistenpräparation und -wartung, das Schneebestandsmanagement und die technische Beschneiung kann ein typischer Ferienort annähernd die gleiche Saisondauer mit 30% weniger Schnee halten. Die Skiindustrie nutzt zunehmend fortgeschrittene technologische Mittel und könnte stark von Antizipationsinstrumenten profitieren, um den Entscheidungsprozess zu unterstützen. Über den Zeitrahmen der Wettervorhersagen hinaus müssen sich die Verantwortlichen der Skigebiete auf verschiedene und verstreute Informationsquellen stützen, die ihre Fähigkeit behindern, den unterschiedlichsten meteorologischen Bedingungen zu begegnen. Verbesserte Antizipationsfähigkeiten in allen Zeitskalen, die sich von "Wettervorhersagen" (bis zu 5 Tagen) bis hin zu "Klimavorhersagen" auf saisonaler Skala (bis zu mehreren Monaten) erstrecken sind hier notwendig, Das PROSNOW-Projekt wird einen Demonstrator für Snow-management-System von einer Woche bis hin zu mehreren Monaten erstellen, das speziell auf die Bedürfnisse der Skiindustrie zugeschnitten ist. PROSNOW wird auf dem neuesten Stand der Technik sein, die für die Vorhersagbarkeit der atmosphärischen und Schneeverhältnisse relevant ist. Die dazugehörigen Produkte werden auf die Anforderungen von Skigebieten über modernste Tools abzielen. Der Mehrwert solcher Dienstleistungen für Skigebiete wird untersucht und dokumentiert. Das Projekt schlägt ein alpenweites System vor (einschließlich Skigebiete in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien). Sie wird Anbieter von Wettervorhersagen und Klimavorhersagen in der Saisonalskala, Forschungseinrichtungen für lokale und regionale Schneedeckenmodelle, technische Gremien für Skigebietsleiter und ein relevantes Ensemble aus etwa 7 bis 10 repräsentativen Resorts in den Alpen verbinden. Der Zusatznutzen des Demonstrators wird von weiteren Interessenvertretern bewertet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-12-31

Um die zeitliche und räumliche Variabilität der Schwebstoffe in Fließgewässern zu erfassen, wird in Österreich eine Kombination aus direkten und indirekten Messmethoden angewendet. Neben der kontinuierlichen Erfassung der Trübung über optische Sonden und Kalibrierung mittels sondennahen Proben ist es auch notwendig, an den Schwebstoffmessstellen durch Einsatz von ADCP-Messungen und Vielpunktentnahmen die Schwebstoffverteilung im Querprofil der Flüssen zu ermittelt. Diese Methoden werden über entsprechende Auswerteansätze miteinander kombiniert, wodurch die die kontinuierliche Bestimmung der Schwebstoffkonzentration und des Schwebstofftransportes sowie die Berechnung von Schwebstofffrachten ermöglicht wird. Die erhobenen Daten werden zur Beantwortung zahlreiche Fragestellungen aus Bereichen wie Wasserwirtschaft, Energiewirtschaft und Ökologie sowie für numerische Simulationen benötigt und zur Verfügung gestellt. Neben der regelmäßigen Datenerhebung besteht laufend Forschungsbedarf, wie die Messungen im Routinebetrieb verbessert werden können. Dies soll einerseits durch die Optimierung von Arbeitsabläufen im Feld und andererseits durch Testen neu entwickelter Messgeräte erfolgen. Die Eignungsprüfung der Messgeräte für das Schwebstoffmonitoring in Fließgewässern soll im Forschungsgerinne unter definierten Bedingungen durchgeführt werden.

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