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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-15 - 2020-09-14

Im Forschungsvorhaben werden mittelfristige Klimavorhersagen (3 und 6 Monate) verwendet, um die erneuerbare Energieproduktionen (Solarengerie, Wind- und Wasserkraft), Nachfrage und Strompreise in diesem Zeitraum zu prognostizieren. Die so gewonnene Information wird eingesetzt, um das Management von mittelfristigen Assets (Gas- und Wasserspeicher) auf Produzentenseite zu verbesseren. Dabei werden komplexe, wissenschaftliche Modelle mit Anwendungserfordernissen der Enderzeuger gekoppelt. Ziel ist die Verbesserung der mittelfristigen (saisonalen) Vorhersage des Energieerzeugungspotentials um ökonomisch optimale Entscheidungen für Erzeugung, Bereitstellung und Vertrieb der erneuerbaren Energie zu unterstützen. Die Untersuchungen erfolgen an verschiedenen Referenzgebieten, 1) im Flussgebiet Douro (Portugal), 2) am Luleå Fluss in Schweden, 3) an der Oberen Donau (deutsch-österreichische Strommarkt), 4) dem französischen Kraftwerksverbund und 5) dem europäischen Vertriebsraum, um auch den transnationalen Stromhandel zu behandeln. Dabei werden hydro-meteorologische und sozio-ökonomische Aspekte des internationalen Strommarktes berücksichtigt. Als Projektergebnis wird ein web-basiertes Entscheidungswerkzeug entwickelt, das Energieerzeuger und Vertreiber wie auch Kontrollorganisationen in der Beurteilung der saisonalen Planung unterstützt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-08-15 - 2019-02-14

Im Rahmen der Einsatzoptimierung betreibt die VERBUND AG das zeitkontinuierliche konzeptionelle Niederschlags-Abfluss-Modell COSERO. In der Vergangenheit wurde das Modelsystem im Rahmen diverser Projekte für eine Reihe von Einzugsgebieten kalibriert und implementiert. Dabei zeigten sich diverse Möglichkeiten zur Weiterentwicklung - einige sollen im Rahmen dieses Projektes umgesetzt und getestet werden. Dazu soll gehören: 1. Die Weiterentwicklung der Regionalisierungsverfahren zur Vereinheitlichung der Parametervergabe für das Modellsystem COSEROreg 2. Die Weiterentwicklung des Modellsystems zur Durchführung von „Ensemble-Analysen“ und Nutzung der „Ensemble-Produkte“ der ZAMG bzgl. meteorologischer Eingangsgrößen. 3. Die Einbindung von COSEROreg in Datenassimilationsverfahren (openDA, FUSE) zur verbesserten Zuflussprognose durch Input-Korrekturen(updates). Die Umsetzung des Projektes erfolgt in 4 Phasen - die hier beantragte ist die zweite (Phase 1) mit folgender Zielsetzung: - Weiterentwicklung des Optimierungsverfahrens zur Identifikation und Parametrisierung der Transferfunktionen im Rahmen des „Multi-Scale Parameter Regionalization (MPR)“-Verfahrens, der für erste synthetische Einzugsgebiete getestet wurde. - Analyse der Laufzeit und Güte für Ensemble-Vorhersagen auf verschieden räumlichen Skalen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-06-01 - 2017-12-31

Die Hochwassersaison 2016 war in der Steiermark durch viele lokale aber intensive Ereignisse geprägt, wobei ein Großteil als pluviale Hochwasserereignisse einzustufen sind. Im Projekt sollen die HW-Ereignisse analysiert werden, die Ursachen und Ausgangslagen zugeordnet und festgestellt werden, sowie Schäden und Schadensbilder den Ereignissen zugeordnet werden. Die aufgetretenen Schäden sollen nach Schäden im öffentlichen Bereich und Schäden im Privatbereich getrennt analysiert werden (Datenbasis A14 – Meldung von Sofortmaßnahmen und Datenbasis A10 – Privatschäden). Im Rahmen der Analyse soll untersucht werden welche Schäden zu verhindern gewesen werden (z.B. durch Eigenvorsorge und Selbstschutzmaßnahmen oder Maßnahmen der Raumplanung). Aufbauend auf der Analyse sollen Strategieempfehlungen erstellt werden.

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