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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2020-12-31

Zentrale Aufgabe von ResCules ist die Erarbeitung praktikabler Methoden zur Erhebung und Bewertung kultureller Ökosystemleistungen (ÖSL) revitalisierter Fließgewässer. Dies umfasst sowohl die Definition aussagekräftiger Kriterien und Indikatoren, als auch die weiterführende Entwicklung einer non-monetären Bewertungsmethode und deren Erprobung an drei Fallbeispielen. Bisher gibt es noch keinen methodisch standardisierten Ansatz um Restaurationsmaßnahmen hinsichtlich ihres Mehrwertes in Bezug auf sozio-kulturelle Aspekte zu beurteilen. Beurteilungen kultureller ÖSL erfolgen meist durch aufwändige Befragungen von NutzerInnen bzw. Stakeholdern. Der hier erarbeitete Ansatz soll weitgehend unabhängig von Befragungen auf Basis existierender bzw. im Zuge des ökologischen Monitorings erhobener Daten eine praktikable Methode bieten, kulturelle ÖSL systematisch zu bewerten. Die entwickelte Methode soll in weiterer Folge generell auch bei anderen Fließgewässern anwendbar sein und in Monitoring- und Evaluierungsprozesse von Fließgewässer-Sanierungen Eingang finden. Eine Anwendung unabhängig von Sanierungsmaßnahmen kann auch an nicht-restaurierten Fließgewässern stattfinden, um beispielsweise den Bedarf spezifischer Maßnahmen bezüglich kultureller ÖSL zu eruieren. Schließlich sollen im Rahmen des Projekts, basierend auf der Identifizierung von Kriterien für erfolgreiche Revitalisierungen, Empfehlungen für künftige Sanierungsmaßnahmen und Monitoringprozesse erarbeitet werden. Der Fokus liegt dabei auf sozio-kulturellen Aspekten. Es gilt zu identifizieren, welche Funktionen im Rahmen von Restaurationsmaßnahmen gefördert werden sollten, um auch die Erfordernisse für kulturelle ÖSL weitgehend abzudecken. Um dabei jedenfalls die Zielformulierungen hinsichtlich der sozio-kulturellen Komponente des jeweils betrachteten Restaurationsprojekts zu berücksichtigen werden bereits im Rahmen der Methoden- und Kriterienentwicklung Zielkategorien definiert. Damit wird eine gewisse Flexibilität der Methode gefördert wodurch schließlich ihre Übertragbarkeit – ein weiteres wesentliches Ziel des Projekts – gewährleistet wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-12-01 - 2020-02-29

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Schaffung wissenschaftlicher Grundlagen, um technische und institutionelle Kapazitäten in der Region für eine nachhaltige Bewirtschaftung von grenzübergreifenden Feuchtgebieten im Nileinzugsgebiet zu stärken. Zu den spezifischen Zielen des Projekts gehören: 1. Nilgebiet / Ebene der Flussgebietsplanung: Die Wissensgrundlage für ein nachhaltiges Management von Feuchtgebieten mit grenzüberschreitender Relevanz in den Feuchtgebieten des Nilbeckens ist vorhanden. 2. SUDD Feuchtgebiet / Ebene der Bewirtschaftung von Feuchtgebieten: Im Unterbecken des Nilbeckens im Südsudan sind detaillierte Pläne für die Bewirtschaftung von Feuchtgebieten mit grenzüberschreitender Relevanz vorhanden. 3. Kapazitätsaufbau und Vernetzung: Die aus der Umsetzung des Projekts gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengefasst und gewonnene Information über nationale, regionale und internationale Netzwerke, Plattformen und Schulungsmaßnahmen verbreitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-14 - 2020-02-13

An der Elde wird im Auftrag des Bundesanstalt für Gewässerkunde eine Studie durchgeführt, die sich mit der Erfassung der Fischfauna parallel mit unterschiedlichen Techniken (Videozählung, Reuse, Elektrobefischung, Radio-Telemetrie, Split beam Echolote, eDNA) beschäftigt. Die Erfassungen werden an der Fischwanderhilfe des Standortes Malliß (Müritz-Elde Wasserstraße ab Februar 2019 über 10 Monate in unterschiedlichen Frequenzen durchgeführt. Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement beteiligt sich an der Erhebung der Daten mittels der eDNA Methode. Dazu wird eine Kooperation mit der französischen Firma SPYGEN eingegangen, die für die Datenerhebung hauptverantwortlich ist. Die Daten der eDNA-Methode sollen jenen der anderen oben genannten Methoden gegenübergestellt werden und einen Beitrag zur Entwicklung eines Methodenstandards zur biologischen Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen an Bundeswasserstraßen leisten. Die Beteiligung des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement umfasst die Entwicklung eines optimalen Probennahmedesigns.

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