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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-26 - 2020-01-31

Die österreichische Strategie zur Förderung der nationalen Fischproduktion hat sich eine Erhöhung des Selbstversorgungsgrades bei Süßwasserfisch zum Ziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von Bedeutung, das insgesamt verfügbare Produktionspotenzial in Österreich zu kennen. Derzeit gibt es jedoch keine standardisierte Methode mit der sich das nachhaltig nutzbare Potenzial abschätzen lässt. Ziel des Projektes aquaTool ist daher die Entwicklung einer geeigneten Methode zur Erfassung des zukünftigen Produktionspotenzials von Aquakulturbetrieben (insb. Forellenzucht) in Österreich aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten, bestehenden Nutzungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Im Rahmen des Projektes soll eine methodische Vorgangsweise entwickelt werden, die die naturräumlichen Gegebenheiten anhand Wasserverfügbarkeit, Wasserqualität, Raumverfügbarkeit, mögliche Konflikte mit bestehenden Nutzungen sowie Vereinbarkeit mit Zielen des Gewässerschutzes erfassen und analysieren lässt, um das grundsätzlich mögliche Ausmaß einer zusätzlichen Nutzung der Fließgewässer durch Aquakulturbetriebe abschätzen zu können. Während im Rahmen von aquaTool die grundliegenden Methoden entwickelt wird, so kommt diese im parallel laufenden Projekt aquaNovum (Forschungsprojekt zur Abschätzung des Produktionspotenzials von Aquakulturbetrieben in Österreich; gefördert durch dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds) zur Anwendung, um das nachhaltige Steigerungspotenzials der Aquakultur in Österreich anhand verschiedener Szenarien ermitteln zu können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-08-01 - 2019-07-31

Das Makrophytenaufkommen in der Alten Donau ist im Jahr 2018 aufgrund der spätwinterlichen Eisdecke sowie der hohen Frühlingstemperaturen und der damit einhergehenden starken Sonneneinstrahlung sehr massiv. Ein verstärktes Aufkommen submerser Vegetation erhöht zeitgleich die Photosynthesetätigkeit im Gewässer, welche Auswirkungen auf die pH-Werte im Ökosystem hat. Da die pH-Werte in der Alten Donau bereits über einen ausgedehnten Zeitraum Werte über pH 9 aufwiesen, kann dies Auswirkungen auf die Fischgesundheit nach sich ziehen. Im Monitoring für 2018 ist eine Überprüfung der Konditionsfaktoren - als integrierender Hinweisparameter für Fischvitalität - der häufigsten in der Alten Donau vorkommenden Fischarten vorgesehen. Es werden diverse Netze in das Gewässer eingebracht, um die für die weiteren Analysen notwendigen Fische zu entnehmen. Ein weiterer Bearbeitungsschwerpunkt ist die Überprüfung der Abundanzen des Fischvorkommens in der Alten Donau. Bei den Beprobungen zur Erhebung der Konditionsfaktoren im Jahr 2017 erwiesen sich die ausgebrachten Netze als wenig fängig. Auch Rücksprachen mit den Bewirtschaftern zeigen, dass ein Rückgang in der Wahrnehmung von Friedfischen vernommen wurde. Aus diesem Grund werden im Monitoring 2018 Punktbefischungen mittels Elektroequipment durchgeführt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-17 - 2019-09-16

Die Studie befasst sich mit der langfristigen Entwicklung der Fischbestände an der Salza zwischen dem Gschödringgraben und der Prescenyklasue. Anhand zweier Erhebungsmethoden werden aktuelle Fischbestandsdaten erhoben und analysiert. Abseits der Beschreibung der langfristigen Entwicklung der Fischbestände unter Berücksichtigung bestehender Datensätze, richtet sich der Fokus der Analyse auf Fragestellungen rund um das in letzten Jahren in österreichischen Gewässern vermehrt dokumentierte Aufkommen piscivorer Prädatoren und auch auf die Auswirkungen der in Österreich nachgewiesenen proliferative Nierenkrankheit (PKD).

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