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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-14 - 2020-02-13

An der Elde wird im Auftrag des Bundesanstalt für Gewässerkunde eine Studie durchgeführt, die sich mit der Erfassung der Fischfauna parallel mit unterschiedlichen Techniken (Videozählung, Reuse, Elektrobefischung, Radio-Telemetrie, Split beam Echolote, eDNA) beschäftigt. Die Erfassungen werden an der Fischwanderhilfe des Standortes Malliß (Müritz-Elde Wasserstraße ab Februar 2019 über 10 Monate in unterschiedlichen Frequenzen durchgeführt. Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement beteiligt sich an der Erhebung der Daten mittels der eDNA Methode. Dazu wird eine Kooperation mit der französischen Firma SPYGEN eingegangen, die für die Datenerhebung hauptverantwortlich ist. Die Daten der eDNA-Methode sollen jenen der anderen oben genannten Methoden gegenübergestellt werden und einen Beitrag zur Entwicklung eines Methodenstandards zur biologischen Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen an Bundeswasserstraßen leisten. Die Beteiligung des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement umfasst die Entwicklung eines optimalen Probennahmedesigns.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-25 - 2021-10-24

Die Österreichische Bundesforste AG besetzt als Fischereiberechtigter im niederösterreichischen Teil des Nationalparks Donauauen seit 20 Jahren jährlich tausende einsömmrige Karpfen. Durch die geringen Ausfangzahlen wird jedoch diese Form der Bewirtschaftung zunehmend in Frage gestellt. Der erste Teil der Untersuchung zeigte, dass bei hohem Prädationsdruck ein Aufkommen der besetzten 1+ Karpfen in den untersuchten Gewässern de Facto nicht möglich ist. Im Gewässerkompartiment mit verringertem Raubdruck konnten jedoch rund 50% der besetzten Jungkarpfen, und beinahe alle 2+ Tiere überleben. Gleichzeitig hat die Entwicklung des Gesamtfischbestandes, u.a. beim Hecht, neue Fragen hinsichtlich der Carrying Capacity (der max. Tragfähigkeit) von abgeschlossenen Augewässer aufgeworfen, wobei v. a. Extremsituationen wie besonders kalte Wintermonate näher zu betrachten wären. Die weiterführende Untersuchung der Steglacke soll als Basis für die Entwicklung eines generellen und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten fischereilichen Bewirtschaftungskonzeptes für kleine Stillgewässer, wie die von den ÖBF bewirtschafteten Gewässern im Nationalpark Donauauen, dienen und bietet die Möglichkeit, langzeitliche experimentelle Forschung an einem konkreten Stillgewässer im Auensystem der Donau zu beginnen. Die Grundlagenforschunggsfragen im vorliegenden Projekt sollen die Fischbestandsentwicklung unter verschiedenen Einflussfaktoren in kleinen abgeschlossenen Gewässern untersuchen und mittels experimentellen Eingriffen Mechanismen detailliert beschreiben.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-26 - 2020-01-31

Die österreichische Strategie zur Förderung der nationalen Fischproduktion hat sich eine Erhöhung des Selbstversorgungsgrades bei Süßwasserfisch zum Ziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von Bedeutung, das insgesamt verfügbare Produktionspotenzial in Österreich zu kennen. Derzeit gibt es jedoch keine standardisierte Methode mit der sich das nachhaltig nutzbare Potenzial abschätzen lässt. Ziel des Projektes aquaTool ist daher die Entwicklung einer geeigneten Methode zur Erfassung des zukünftigen Produktionspotenzials von Aquakulturbetrieben (insb. Forellenzucht) in Österreich aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten, bestehenden Nutzungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Im Rahmen des Projektes soll eine methodische Vorgangsweise entwickelt werden, die die naturräumlichen Gegebenheiten anhand Wasserverfügbarkeit, Wasserqualität, Raumverfügbarkeit, mögliche Konflikte mit bestehenden Nutzungen sowie Vereinbarkeit mit Zielen des Gewässerschutzes erfassen und analysieren lässt, um das grundsätzlich mögliche Ausmaß einer zusätzlichen Nutzung der Fließgewässer durch Aquakulturbetriebe abschätzen zu können. Während im Rahmen von aquaTool die grundliegenden Methoden entwickelt wird, so kommt diese im parallel laufenden Projekt aquaNovum (Forschungsprojekt zur Abschätzung des Produktionspotenzials von Aquakulturbetrieben in Österreich; gefördert durch dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds) zur Anwendung, um das nachhaltige Steigerungspotenzials der Aquakultur in Österreich anhand verschiedener Szenarien ermitteln zu können.

Betreute Hochschulschriften