Aktuelles


Radiosendungen und Infos zum Appear-Projekt STRRECAFISH

Das Projekt STRECAFISH hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels neuer Technologien insbesondere in der Aquakultur die Fischproduktion in Ostafrika und vor allem für Ostafrika zu optimieren. Primär bewegt es sich im kleinbäuerlichen Bereich, so wird z.B. in sogenannten Aquaculture model villages erprobt, wie in der Kleinstproduktion örtliche Bäuerinnen und Bauern davon profitieren können.

Ö1 Interview "Dimensionen" (Ausstrahlung 14.12.2017)

KEF - Welt im Ohr-Interview (Ausstrahlung 19.01.2018)

(c) Herwig Waidbacher

FAUNA AQUATICA AUSTRIACA – 3. Auflage

Faunistisch-systematische Forschung für die österreichische Limnofauna - seit 1. Dezember 2017 ist die FAA in der neusten Version und dritten Auflage verfügbar!

1995 unter der Ägide von Otto Moog erstmals erschienen, wurde die FAA 2002 und 2003 in aktualisierter Form herausgegeben und erfährt mit Anne Hartmann als Mit-Herausgeberin 2017 nun eine neue Auflage.
Die FAUNA AQUATICA AUSTRIACA – kurz FAA – beinhaltet das derzeit bekannte Makrozoobenthos-Arteninventar der Gewässer Österreichs und bietet eine Datensammlung ökologischer Angaben zu diesen aquatischen Organismen.
64 Taxonomen haben mit ihrer faunistischen Forschungsleistung die 3. Auflage des Artenkataloges möglich gemacht und insgesamt 3287 Makrozoobenthos- und 650 Ciliaten-Arten aufgelistet.
Die FAA vereinheitlicht die ökologischen Einstufungen für das Makrozoobenthos und bildet damit die grundlegende Voraussetzung für die Vergleichbarkeit von Untersuchungsergebnissen und für qualitätssichernde Maßnahmen im Rahmen des nationalen Gütemonitorings von Fließgewässern.
Die FAA wurde vom Bundesministeriums für Land- & Forstwirtschaft, Umwelt & Wasserwirtschaft in Auftrag gegeben und wird regelmäßig auf den neusten Stand gebracht.

Antrittsvorlesungen von Thomas Hein und Stefan Schmutz

Am 12.10.2017 haben Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Hein und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Schmutz ihre Antrittvorlesungen abgehalten. Die Medienstelle des ZID hat die beiden Vorlesungen aufgezeichnet und als Stream zur Verfügung gestellt:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Hein:
Panta rhei – Visionen einer interdisziplinären Fließgewässerforschung

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Schmutz
Fließgewässersanierung heute noch gefragt?

Radiobeitrag auf Ö1 Delikatesse vom Aussterben bedroht - Der Stör soll in unseren Gewässern wieder heimisch werden

Der Beitrag aus der Reihe "Dimensionen - Das Magazin" beschäftigt sich mit den Stören der Donau. Weitere Infos finden SIe auf der Website von Ö1 und der Homepage des Projekts "Life Sterlet".

Limnology and Wetland Management Graduation Ceremony 28 April 2018

The first graduation ceremony was organised for LMW students who are finishing their MSc studies at BOKU in April 2017. 

The LWM graduates celebrated together with friends and families as well as BOKU management members, MSc supervisors and IHG-staff.

See more info on the ceremony and the work of the young researchers here.

LIFE-Projekt zur Wiederansiedelung des Sterlets

Am Beispiel der Störe sind  die drastischen Auswirkungen menschlicher Eingriffe in Flussökosysteme deutlich zu sehen.   Die großen anadromen (flussaufwandernden)  Störarten der Donau sind durch Überfischung und Unterbrechung der Wanderrouten in der Oberen und Mittleren Donau bereits im letzten Jahrhundert ausgestorben. Nur  der kleinere Sterlet  ist in der Oberen Donau noch vereinzelt zu finden, da er dauerhaft im Fluss lebt. Sein Bestand ist jedoch stark bedroht.

Das Ziel des Projektes ist es, den Wildbestand des Sterlets zu stärken und wieder gesunde, selbsterhaltende Populationen in verschiedenen Donauabschnitten zu etablieren. 

Dazu wird/werden in den Jahren 2016 – 2021:

  • eine Aufzuchtstation auf der Donauinsel in Wien errichtet
  • jährlich Jungfische in den Projektgebieten ausgewildert
  • sensible Habitate in den Projektgebieten identifiziert und Empfehlungen zu deren Schutz entwickelt
  • ein Managementplan für den Sterlet in der Oberen Donau erstellt

Die Projektgebiete in denen die Maßnahmen gesetzt werden, liegen in den letzten freifließenden Strecken der österreichischen Donau (Wachau und Nationalpark Donauauen) sowie in der March ausgewählt. Die Gebiete weisen eine hohe Lebensraumvielfalt auf und sind zudem durch vielfältige Revitalisierungsmaßnahmen früherer LIFE Projekten äußerst attraktiv.

Link: Projekthomepage

Buchveröffentlichung:

Buchveröffentlichung:

Österreichs Donau. Landschaft – Fisch – Geschichte

Mathias Jungwirth, Gertrud Haidvogl, Severin Hohensinner, Herwig Waidbacher, Gerald Zauner

Wien, Dezember 2014

Der heutige Zustand der österreichischen Donau, ihrer Landschaften und ihrer Fischfauna ist das Resultat vieler menschlicher Eingriffe. Diese passierten teils erst in den letzten Jahrzehnten, manche reichen aber auch Jahrhunderte zurück. Mit diesem Buch sind wir der spannenden Frage nachgegangen, wie sich das Ökosystem der Donau und ihrer Auen im Laufe der Zeit verändert hat und wie es in der Zukunft weitergehen kann.

Umfangreiche Illustrationen mit alten Stichen, historischen Karten und aktuellen Fotos bereichern das Buch.

Weitere Infos, Bestell- und Downloadmöglichkeit


HyTEC-Versuchsanlage in Lunz/See

Im Rahmen des EU-Projekts MARS (Managing Aquatic ecosystems and water Resources under multiple Stress) werden an der institutseigenen Versuchsanlage HyTEC (Hydromorphological and Temperature Experimental Channels) in Lunz am See Versuche zur Schwallproblematik an Alpinen Flüssen durchgeführt. Unter Schwall versteht man künstliche Abflussschwankungen, die durch die Betriebsweise von Wasserspeicherkraftwerken hervorgerufen werden. Ziel ist es, durch experimentelle Ansätze unter kontrollierten Bedingungen kausale Zusammenhänge bezüglich der Reaktion von Fischen, Makroinvertebraten und Algen auf Schwall- und Sunkphänomene zu erarbeiten.

Ein Umriss dieser Experimente wurde kürzlich im Freshwater Blog veröffentlicht. Der Blog stellt eine Plattform dar, die Wissenschaftlern und Managern im Bereich Gewässerökologie die Möglichkeit bietet, sich über Grenzen hinaus auszutauschen.

HyTEC Anlage in Lunz am See
HyTEC Anlage in Lunz am See (Foto: Sebastian Feld)