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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2020-03-31

Bodenerosionsprozesse hängen wesentlich von der Energie des Niederschlages ab. Diese stellt eine Funktion der Größe und Fallgeschwindigkeit der Regentropfen dar. Interaktionen zwischen Tropfengröße, -geschwindigkeit und –form, Windgeschwindigkeit und Intensität des Ereignisses bestimmen die Kraft des erosiven Regens. Nimmt die Tropfengröße zu steigt auch ihre Fallgeschwindigkeit und ihr Impuls, was sich auf das Loslösen der Bodenpartikel und auf Transportprozesse auswirkt. Über die Charakteristika von Tropfengrößen gibt es nur beschränkt Daten. Die meisten Untersuchungen wurden unter Laborbedingungen durchgeführt, nur wenige Studien erfolgten unter natürlichen Bedingungen im Feld, wobei stets nur wenige Ereignisse gemessen wurden. Ziele des Projektes bestehen in 1) der Quantifizierung und dem Vergleich der Tropfengrößenverteilung von Niederschlagsereignissen an vergleichbaren Standorten in Österreich, Tschechien und Neuseeland, 2) der Ableitung von Beziehungen zwischen kinetischer Niederschlagsenergie (KE) und Regenerosivität, 3) der Abschätzung von zeitlichen/saisonalen Variabilität der KE-I Beziehungen und 4) Untersuchung zwischen Regenerosivität und Bodenerosion. An mehreren Standorten in Österreich, Tschechien und Neuseeland sind bzw. werden Distrometer installiert und die die kinetische Energie von Niederschlägen sowie deren Erosivität analysiert. Beziehungen zwischen kinetischer Regenenergie und –intensität werden im Hinblick auf saisonale/monatliche Variabilität untersucht. Für jene Stationen, bei welchen auch Winddaten registriert werden, erfolgt die Abschätzung des Windeinflusses auf die kinetische Energie. Direkt neben den Distrometern werden kleine Erosionsplots installiert, um die erosionauslösende Wirkung dieser Niederschlagsereignisse zu erfassen. Anhand aller Messdaten sollen die bestehenden Beziehungen zwischen Regenenergie und Bodenloslösung und-transport überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-15 - 2017-12-15

In dem Projekt SpaCit werden im Auftrag des BMWFW laufende und abgeschlossene Sparkling Science und Citizen Science Projekte an 11 österreichischen Universitäten analysiert. Zudem werden aus den Projekten entstandene Kooperationen und Aktivitäten wie „Young Science BotschafterInnen“ an den Universitäten erhoben. Gemeinsam mit der Plattform Citizen Science Network Austria und dem Zentrum für Citizen Science des ÖAD werden Workshops mit den Ansprechpersonen für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schulen an den Universitäten konzipiert und abgehalten sowie Vernetzungs- und Informationstreffen mit Sparkling Science und (Top) Citizen Science ProjektleiterInnen an den 11 Universitäten durchgeführt. Ziele sind der Informationstransfer vom BMWFW zu den Kontaktstellen an den Universitäten und weiter zu den ProjektleiterInnen sowie eine Bedarfsanalyse der Unterstützung der Kontaktpersonen für Young Science an den Universitäten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-15 - 2020-09-14

Im Forschungsvorhaben werden mittelfristige Klimavorhersagen (3 und 6 Monate) verwendet, um die erneuerbare Energieproduktionen (Solarengerie, Wind- und Wasserkraft), Nachfrage und Strompreise in diesem Zeitraum zu prognostizieren. Die so gewonnene Information wird eingesetzt, um das Management von mittelfristigen Assets (Gas- und Wasserspeicher) auf Produzentenseite zu verbesseren. Dabei werden komplexe, wissenschaftliche Modelle mit Anwendungserfordernissen der Enderzeuger gekoppelt. Ziel ist die Verbesserung der mittelfristigen (saisonalen) Vorhersage des Energieerzeugungspotentials um ökonomisch optimale Entscheidungen für Erzeugung, Bereitstellung und Vertrieb der erneuerbaren Energie zu unterstützen. Die Untersuchungen erfolgen an verschiedenen Referenzgebieten, 1) im Flussgebiet Douro (Portugal), 2) am Luleå Fluss in Schweden, 3) an der Oberen Donau (deutsch-österreichische Strommarkt), 4) dem französischen Kraftwerksverbund und 5) dem europäischen Vertriebsraum, um auch den transnationalen Stromhandel zu behandeln. Dabei werden hydro-meteorologische und sozio-ökonomische Aspekte des internationalen Strommarktes berücksichtigt. Als Projektergebnis wird ein web-basiertes Entscheidungswerkzeug entwickelt, das Energieerzeuger und Vertreiber wie auch Kontrollorganisationen in der Beurteilung der saisonalen Planung unterstützt.

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