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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-12 - 2019-04-11

Im Pielachtal kam es bei Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überflutungen im Siedlungsraum. Durch die prognostizierte Zunahme an Starkregenereignissen durch den Klimawandel ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Überflutungen zu rechnen, wenn im Einzugsgebiet keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Für das Regenwassermanagement und damit für die Überflutungsprävention stehen unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Die Maßnahmen wirken durch Ableitung, Rückhalt, Versickerung oder Verdunstung von Regenwasser. Die Wahl der passenden Maßnahmen ist essentiell, da sie signifikante Auswirkungen auf andere Gebiete haben kann. Entscheidet sich zum Beispiel eine Gemeinde für eine möglichst rasche Ableitung des Regenwassers aus einer Siedlung, um diese vor Überflutungen zu schützen, können die abgeleiteten Wassermassen Schäden in anderen Gebieten anrichten. Eine integrierte Betrachtung, welche die Auswirkungen von Maßnahmen in einem größeren Rahmen miteinbezieht, sollte daher gewählt werden. Ziel des Forschungsprojektes • Ziel des Projektes ist es, – Ursachen zu ermitteln und – prioritäre Handlungsfelder zu identifizieren, welche zur gesamtheitlichen Verbesserung der Überflutungsproblematik führen – sowie die Auswirkung von Maßnahmen auf lokale Probleme und flussabwärts liegende Gebiete – mit einem integrierten Modell zu analysieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2012-12-01 - 2013-10-30

Die Studie „Wasserwirtschaftliche Entwicklung in Überflutungsgebieten: Instrumentenevaluierungsstudie“ hat zum Ziel, aufbauend auf der bundesweiten Umsetzung der HW RL integrative Strategien zur nachhaltigen Reduktion von Hochwasserrisiken in oberösterreichischen Einzugsgebieten zu entwickeln. Die Bearbeitungen im Rahmen von vorangegangenen Projekten haben die Notwendigkeit einer genaueren Analyse der Instrumente des Hochwasserschutzes aufgezeigt. Im Speziellen wurde der Bedarf einer Evaluierung der Wirksamkeit und auch der Wirkung der Instrumentarien im Risiko- sowie Restrisikobereich aufgezeigt. Dabei wurden auch die Dringlichkeit einer Abstimmung und eine verbesserte Kommunikation der Handlungsakteure festgestellt. Unter Berücksichtigung von legistischen und ökonomischen Aspekten soll die Anwendbarkeit und das Zusammenwirken verschiedener Instrumentarien zur Vermeidung bzw. Verminderung von Hochwasserschäden in Risiko- und Restrisikogebieten erörtert werden. Die differenzierte Analyse der Gebiete soll mittels Verschneidung der APSFR-Gebiete Aussagen, Empfehlungen sowie Defizite in der derzeitigen Planungsmethodik enthalten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2018-11-30

Das Projekt „Enhancing Environmental Performance and Climate Proofing of Infrastructure Investments in the Western Balkan Region from an EU integration perspective “, hat das Ziel, die Handlungsfähigkeit der beteiligten Staaten in Bezug auf Infrastrukturinvestitionen unter dem Einfluss des Klimawandels zu stärken. Die Planung und Erhaltung von Straßeninfrastruktur soll durch die Einbeziehung von EU Best Practice Beispielen aus den Bereichen Klimawandelanpassung und Grüne Infrastruktur erfolgen. Das Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU-Met) wird im Rahmen des Projektes an der Verbesserung der Informationsbasis für zukünftige Klima- und Wetterbedingungen in der Projektregion arbeiten. Dazu werden in einem ersten Schritt verfügbare regionale Klimamodelle (EURO-CORDEX, MED-CORDEX) analysiert und mit Beobachtungsdaten verglichen. Darauf aufbauend werden mittels Quantile Mapping hoch aufgelöste, bias-korrigierte lokale Klimaszenarien für relevante meteorologische Parameter entwickelt. Diese Projektionen dienen als Basis für die Abschätzung der Folgen des Klimawandels in der Projektregion. Zusätzlich wird lokalen Experten ein eigens entwickeltes, einfach zu bedienendes Programm zur Bias-Korrektur zur Verfügung gestellt. Das Programm soll auch das Integrieren zusätzlicher lokaler Beobachtungsdaten zur weiteren Verbesserung der Szenarien ermöglichen. Integraler Bestandteil aller geplanten Aktivitäten ist die Einbeziehung lokaler Experten im Rahmen von Workshops und einer Summerschool.

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