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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-10-01 - 2018-09-30

Die steigende Nachfrage nach Agrarprodukten und das zunehmende Auftreten meteorologischer Extreme rücken weltweit die Ressourcen Boden und Wasser in den Fokus der Öffentlichkeit. Deshalb gewinnt eine adaptierte Landnutzung als vorbeugendes Element des Boden- und Gewässerschutzes an Bedeutung. Die Planung von Anpassungsstrategien beruht meist auf dem Einsatz numerischer Modelle. Dadurch kann die Wirkung hypothetischer Änderungen der Landnutzung (Landnutzungsszenarien) bei gegenwärtigem und verändertem Klima (Klimaprojektionen) auf Pflanzenwachstum und Wasserhaushalt abgeschätzt und bewertet werden. Vorausgesetzt wird dabei, dass sich die wasserhaushaltsrelevanten Bodeneigenschaften nicht ändern. Vorangegangene Studien haben jedoch gezeigt, dass sich die Bodenstruktur und damit die Wasserspeicherfähigkeit und das Wasserleitvermögen als Folge der Landnutzung signifikant ändern können. Bleiben diese Bodenveränderungen unberücksichtigt, erhöht sich die Unsicherheit der Modellergebnisse. Die Folge könnten Fehlplanungen und eine stärker ressourcenverbrauchende Landnutzung sein. Ziel der Studie ist daher a) die Messung der durch Landbewirtschaftung ausgelösten Änderungen in der Bodenstruktur und damit in den bodenhydraulischen Eigenschaften und b) die Implementierung dieser Ergebnisse in hydrologische Modelle, welche diese Änderungen mittels mathematischer Funktionen quantifizieren. Diese Funktionen beschreiben die Änderungen der Porengrößenverteilung und aufbauend darauf die zeitlichen Änderungen im Wasserspeicher- und Wasserleitvermögen für verschiedene Maßnahmen der Landnutzung (Bodenbearbeitung, Fruchtfolgen, Aufforstung). Um verallgemeinerbare Gesetzmäßigkeiten zum Einfluss der Landnutzung auf die hydrologisch relevanten Bodeneigenschaften abzuleiten, untersuchen wir vergleichbare Landnutzungmaßmahmen bei ähnlichen Böden entlang eines Klimagradienten von Brandenburg bis in die Steiermark. Zur Charakterisierung der hydraulischen Bodeneigenschaften werden Feldmethoden (Haubeninfiltrations- und Farbtracerversuche) und Labormethoden (instationäre Verdunstungsexperimente) miteinander kombiniert. Dies ermöglicht eine verbesserte Trennung zwischen Makroporen- und Matrixporenregion, was grundlegend für die Entwicklung von Funktionen zur Beschreibung nutzungsbedingter Änderungen des Porenraums sein könnte. Wir erwarten, dass sich die verschiedenen Maßnahmen der Landnutzung eher auf die Makroporen auswirken. Die Studie wird unser Wissen über Änderungen des Porenraums bei unterschiedlichen Landnutzungsmaßnahmen vertiefen. Basierend auf dem besseren Prozessverständnis werden wir Methoden und Modelle entwickeln, die den Einflusses einer adaptiven Landnutzung auf die hydrologisch relevanten Bodeneigenschaften, auf den Wasserhaushalt (Bodenwasservorrat, Grundwasserneubildung und Wasserqualität), und die Biomassebildung quantifizieren können. Damit werden Grundlagen für die Entwicklung nachhaltiger Landnutzungssysteme geschaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-04-01 - 2020-11-30

The aims are to establish joint research facilities, to enhance knowledge transfer and to develop innovative monitoring and modelling tools in the SK-AT border region. By enhancing knowledge transfer and capacity building between research bodies and universities, the project will lead to an improved cooperation and exchange of expertise between research and innovation actors using newly constructed and upgraded research infrastructures (RI). New monitoring stations as well as innovative monitoring techniques (e.g. operative boat) and modelling tools concerning hydrodynamics, sediment transport, morphodynamics, ecological parameters and remote sensing technologies in river and wetland science will lead to high quality and comparable data derived at the Danube River in the project reaches (cross border region and adjacent reaches). A guidance document of monitoring and modelling tools will be published and available for the target groups. In SK (VÚVH) the hydraulic engineering laboratory (discharge 1,5 m³/s) will be modernized and upgraded according to the state of the art together with laboratory of geoinformatics and advanced river remote sensing (ILE SAS). In AT a hydraulic engineering laboratory will be constructed with 10 m³/s free flowing discharge. By using these RIs, the scientific basis for improving the Danube river management between Vienna and Bratislava will be developed, being available for target groups working in navigation, flood risk management, ecology, hydropower and drinking water supply. Furthermore, a close exchange of undergraduate and doctoral students and teachers between BOKU, VUVH and ILE SAS will be initiated and the research facilities will be jointly used for common teaching and research activities, also beyond the lifetime of the project.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2017-09-30

Wissenschaftliche Koordination folgender Projekte (http://www.startclim.at/startclim2016/): StartClim2016.A: Monitoring zur Erfassung der Auswirkungen des Klimawandels auf Biodiversität StartClim2016.B: Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Aktivitätsphasen von Tieren am Beispiel der Amphibien in Österreich und Nutzung der Pflanzenphänologie als Indikator StartClim2016.C: BioRoh- Biogene Rohstoffe im Spannungsdreieck Flächenverfügbarkeit, Klimawandel und künftige Ertragsverhältnisse StartClim2016.D: Bewusstseinsbildung als Motor für gesellschaftliche Transformation im Kontext des Klimawandels? Wie Gemeinden und Regionen im Rahmen der Klimaschutz- Programme e5 und KEM Klimaschutz-Bewusstsein erleben und umsetzen StartClim2016.E: Erkennung von Borkenkäferbefall mittels Unmanned aerial vehicle (UAV) StartClim2016.F: Migration, Klimawandel und soziale und ökonomische Ungleichheiten

Betreute Hochschulschriften