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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2017-04-30

In der Vergangenheit wurden Sortieranalysen zur Bestimmung der Zusammensetzung von Restmüll mit unterschiedlichen Ansätzen durchgeführt. Dies betrifft ua. die Probenahme (aus dem Sammelfahrzeug, aus Sammelbehältern), die Bestimmung des Stichprobenumfangs und die statistische Auswertung der Ergebnisse. Damit sind die Ergebnisse dieser Analysen nur bedingt vergleichbar. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines Leitfadens für die Planung und Durchführung von Sortieranalysen für Restmüll. Die Bearbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Technischen Arbeitsgruppe Sortieranalysen, die seitens des BMLFUW koordiniert wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-12-31

Ein wichtiges Ziel der Kreislaufwirtschaft ist das Schließen von Materialkreisläufen, also das Wiederverwenden von Materialien, die einmal Abfall waren und als Sekundärrohstoffen in der Wirtschaft eingesetzt werden. Dieses Projekt widmet sich der Untersuchung der ungenützten Ressourcenpotentiale in der österreichischen Wirtschaft, sowie den Gründen und bestimmenden Faktoren. Der zugrundeliegende ökonomische Mechanismus, der die Bereitstellung und Verwertung von Sekundärrohstoffen bestimmt, wird anhand von erfolgreich geschlossenen Kreislaufen untersucht. Methodisch bedient sich das Projekt einerseits der volkswirtschaftlichen Input-Output-Analyse für die Erstellung der Mengenstruktur der österreichischen Wirtschaft, andererseits mikro-ökonomischer Analysen verbunden mit Expertenmeinungen für die Abbildung des Zusammenspiels der Transaktionskosten, Grenzeffekte und Recyclingerträge. Die Ergebnisse zeigen für relevante Materialströme den Stand der Verwertung heute, das künftige Potential zur Ausweitung der Verwertung und den zugrundeliegenden ökonomischen Mechanismus. Basierend auf diesen Analysen werden die ungenützten Ressourcenpotentiale identifiziert und ökonomische Maßnahmen und Ansatzpunkte abgeleitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-09-01 - 2019-08-31

Im Branchenforschungsprojekt „Stop Waste – SaveFood“ soll der Frage nachgegangen werden, in wieweit neu entwickelte Lebensmittelverpackungs- und Lebensmittelverarbeitungslösungen, die nachweislich zu verbesserter Produktqualität, optimiertem Produktschutz und verlängerter Haltbarkeit führen, zu einer Reduktion von Lebensmittelabfällen beitragen können. Die FAO geht davon aus, dass 1/3 der gesamten Nahrungsmittelproduktion aufgrund von Verlust oder Verderb verloren gehen. In Österreich alleine werden jährlich rund 110.000 Tonnen Lebensmittel im Handel, sowie 200.000 Tonnen in den Haushalten weggeworfen. Dementsprechend sind Entwicklungen und Lösungen, welche die Haltbarkeit von Lebensmitteln nachweislich verbessern, dringend notwendig, um diesem Trend entgegenzuwirken. Doch selbst wenn Innovationen im Bereich Verpackung und Lebensmittelprozessierung Verbesserungen im Hinblick auf Produktqualität und Haltbarkeit mit sich bringen, ist noch nicht gewährleistet, dass diese im Handel und bei Konsument/innen auch zur gewünschten Reduktion von Lebensmittelabfällen führen. Deshalb zielt das vorliegende Projekt nicht nur auf die technische Entwicklung von neuartigen Verpackungssystemen sowie verbesserten Prozessierungskonzepten ab, sondern parallel dazu auch auf die Entwicklung einer neuen Methode zur Erhebung der Effekte auf Konsumenten- sowie Handelsebene. Hiermit soll eindeutig eruiert werden, ob die entwickelten Lösungen nicht nur theoretisch zu einer Abfallvermeidung beitragen, sondern dieses Potential auch tatsächlich im Handel und v.a. bei den Konsument/innen entfalten. Schließlich sollen die entwickelten Verpackungslösungen mittels objektiver Life Cycle Analysen auch auf ihre ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit geprüft werden, um sicherzustellen, dass die verbesserte Produktqualität und die verlängerte Haltbarkeit nicht auf Kosten der Umwelt umgesetzt werden oder zu unrentabel hohen Kosten führen. Dieser innovative Ansatz soll anhand spezifischer Fallbeispiele für verschiedene Lebensmittelproduktgruppen entwickelt werden und dadurch die Effekte der neuartigen Verpackungslösungen und optimierten Verarbeitungskonzepte auf die Lebensmittel selbst, in Hinblick auf Qualität und Haltbarkeit, sowie auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, als auch auf den Handel und v.a. auf Konsumentenebene untersucht werden.

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