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Pressespiegel zum Thema
LEBENSMITTEL IM ABFALL
- Pro Kopf landet Essen für 100 Euro im Müll
(oesterreich.orf.at, 27. Juni 2008)
Pro Jahr und Kopf landen Lebensmittel im Wert von 100 Euro im Müll. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien hervor. Demnach bestehen bis zu zwölf Prozent des Mülls aus original verpackten oder angebrochenen Lebensmitteln, wie aus der BOKU-Studie hervorgeht.Mehr ...
- "Konsument fordert volles Sortiment"
Rewe: Bessere Logistik für Altbrot
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- Die schwierige Verteilung von Altbrot
(Ö1 Morgenjournal, 12. Juni 2008)
Der Grazer Vinzimarkt bekommt Brot aus Supermärkten und aus einer Bäckerei. Das Brot wird an Bedürftige verschenkt. 300 Personen bekommen zu essen.
Von Barbara Reichmann
- Brot für den Müll
(Kleine Zeitung, 11. Juni 2008)
Jedes fünfte Stück Brot landet in Österreich auf dem Müll. Die Bäcker machen den Handel verantwortlich, Abfallexperten mahnen zu vernünftigerem Einkaufen.
Von Günter Pilch
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- Jedes fünfte Brot in Österreich landet auf dem Müll
(Kleine Zeitung, 11. Juni 2008)
Brot wird immer teurer. Das müsste laut Experten nicht so sein, denn wie Untersuchungen zeigen, wird viel zu wenig Brot verkauft.
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- Ein Viertel unseres Brotes wandert in den Müll
(oe24.at, 11. Juni 2008)
Überproduktion von Brot in Österreich: Ein Viertel der produzierten Ware wird weggeworfen. Oft dient Gebäck nur als Dekoration.
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- Aus dem Regal auf den Müll
(Vorarlberg Online, 10. Juni 2008)
Schwarzach - Der Mensch isst im Durchschnitt 78.800 Mal, ehe er ins Gras beißt. Jedes Mal plagt ihn wenigstens der Statistik zufolge die Qual der Wahl. Weil doch täglich 10.000 Produkte aus der ganzen Welt verfügbar wären.
Von Thomas Matt
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- Jedes fünfte Brot in Österreich landet auf dem Müll
(Die Presse, 10. Juni 2008)
In Österreich landen Tonnen an Brot und Gebäck auf dem Müll. Die Bäcker bleiben auf bis zu 25 Prozent ihrer Produkte sitzen, jedes fünfte bis sechste Brot wird weggeworfen. Der steigende Anteil der Retourware erhöhe die Preise, erklärten Fachvertreter laut einem "Standard"-Bericht. Nur ein Bruchteil der Retourware gehe an soziale Einrichtungen.
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- Jedes fünfte Brot landet auf dem Müll
(Der Standard, 10. Juni 2008; Printausgabe 11. Juni 2008)
In Österreich landen Tonnen an Brot und Gebäck auf dem Müll, die Bäcker bleiben auf bis zu 25 Prozent ihrer Produkte sitzen.
Von Verena Kainrath
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- Handel bestreitet Wegwerfwahnsinn
(Ö1 Mittagsjournal, 11. Juni 2008)
Ein Viertel unseres Brotes wird nur gebacken, damit die Geschäftsregale bis am Abend voll sind. Anschließend landet der Großteil in den Mülltonnen. Während hunderte Millionen Menschen weltweit gegen den Hunger kämpfen und die Umweltzerstörung ihren Lauf nimmt, werden in Supermärkten täglich 45 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Was sagt der Handel zu diesem Irrsinn unser Konsumgesellschaft? Was tun gegen die Überproduktion?
- Brot und Gebäck: 25 Prozent für den Müll
(Ö1 Morgenjournal, 11. Juni 2008)
Jeder Österreicher kauft pro Jahr im Durchschnitt rund 56 Kilogramm Brot und Gebäck. Produziert wird allerdings deutlich mehr, je nach Schätzung bis zu einem Viertel mehr. Bis zu 25 Prozent unseres Brotes werden also nur gebacken, um jederzeit volle Regale präsentieren zu können - das ist das Fazit der Jahrestagung der Vereinigung der Backbranche Österreichs. Neben einer unnötigen Umweltbelastung trägt dieser hohe Anteil an sogenanntem Altbrot mit zu den hohen Brotpreisen bei.
Von Bernt Koschuh
- Biofleisch, originalverpackt im Mist
(Der Standard, 9. Mai 2008)
Bis zu 166.000 Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Mist. Was sich alles im Müll findet, wird von Experten der Boku erforscht.
Viele Nahrungsmittel kommen aber gar nicht bis zum Kunden und werden vorher entsorgt.
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- Teure Lebensmittel
13: Weggeworfene Nahrungsmittel und Trend zur Qualität
(im zentrum, 20. April 2008)
In der ORF-Diskussionssendung im zentrum kam das Thema Verschwendung von Nahrungsmitteln zur Sprache. Minister Buchinger meinte dazu, dass man an die Bevölkerung appellieren müsse hier ein sorgsameres Verhalten an den Tag zu legen, andere Maßnahmen seien hier kaum möglich. Martina Pecher meinte dazu, dass es vorteilhaft wäre den Fleischkonsum zu reduzieren und damit den Bedarf an Flächen für Futtermittel. Bauernvertreter Leopold Gruber-Doberer sagte, dass man angesichts der übermäßigen Verschwendung auf sehr hohem Niveau jammere, allerdings sei es dennoch notwendig den sozial Schwachen unter die Arme zu greifen, dies könne allerdings nicht durch niedrige Nahrungsmittelpreise passieren.
Quelle: APA DeFacto Datenbank & Contentmanagement GmbH
- 40 Tonnen Brot landen im Müll
(Kleine Zeitung, 19. April 2008)
Caritas-Präsident Franz Küberl: "Wir brauchen ein Überflussmanagement." Ziel: Möglichst wenig wegwerfen.
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- Vom Kühlschrank in den Mülleimer
(Kölner Stadt-Anzeiger, 18. April 2008)
Der Joghurt ist einen Tag über dem Datum, die Paprika sieht ein bisschen runzlig aus, der Pudding schmeckt nicht. Schnell weg damit! Der Weg zwischen Kühlschrank und Tonne ist kurz.
Von Katrin Diener
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- Vom Brotregal in den Müllcontainer
(www.lebensart.at, Rubrik News extra, 16. April 2008)
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- FPÖ will Regierungs-Gipfel wegen hohem Spritpreis
(APA-OnlineJournale Verkehr, 16. April 2008)
.... Ex-Vizekanzler Josef Riegler (V) mahnte im "Volksblatt" zu einer verantwortungsvollen Biospritproduktion. Riegler: "Die Produktion von Biosprit darf nicht auf Kosten der Hungerbekämpfung gehen." Von Seiten der österreichischen Biokraftstoffindustrie hieß es: Laut dem Institut für Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur fallen in Wien jährlich pro Einwohner 43 kg originalverpackte und teilweise durchaus noch genießbare Lebensmittel als Restmüll an. Bei einer aktuellen Einwohnerzahl Wien von 1,678.435 Menschen ergibt dies eine Menge von rund 72.000 t Lebensmittel im Wiener Restmüll pro Jahr. Die Industriestaaten müssen demnach bei der Frage des globalen Hungers nicht erstrangig bei der Produktion von Energie, sondern bei der Verschwendung durch die Konsumgesellschaft ansetzen.
- Unser tägliches Brot landet im Müll
(Heute, Rubrik Wiener Spaziergänge, 18. April 2008)
Zeitgleich mit den Meldungen über Reisknappheit in Asien erreicht uns die Nachricht, dass bei uns ein Viertel des täglich erzeugten Brotes weggeworfen wird. Das Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur "schätzt die Kosten, die durch die Entsorgung der Überproduktion von jährlich etwa 70.000 Tonnen anfallen, auf etwa sieben Millionen Euro".
Das passiert, weil die Kunden bis zum Ladenschluss wohlgefüllte Regale sehen wollen. Was dann übrig bleibt, muss von den Bäckern zurückgenommen und der Futtermittelproduktion zugeführt oder in Biogasanlagen vergoren werden. Deprimierende Vorstellung. Der Umgang mit Brot ist ganz allgemein barbarisch geworden. Erinnern Sie sich noch an die Großmutter, die andächtig mit dem Messer ein Kreuzerl kratzte, ehe sie den frischen Brotlaib anschnitt?
Wurde ein Scherzel einmal hart, was selten vorkam, wurde daraus eine Brotsuppe, die arme Verwandte der französischen Zwiebelsuppe, gekocht.
Alte Semmeln wurden zu Bröseln fürs Sonntagsschnitzel gerieben. Oder in Scheiben geschnitten zum Scheiterhaufen angerichtet. Oder als powidlgefüllte Pofesen unter dem Namen "Arme Ritter" serviert. Angesichts der katastrophal steigenden Preise für Grundnahrungsmittel wäre repektvollerer Umgang mit altem Brot mehr als sinnvoll.
Bei Freunden, denen beim Einkaufen fürs Frühstück immer die Augen weiter sind als der Mund, habe ich ein paar altbackene Croissants vor der Entsorgung gerettet. Am Wochenende gibt's Kipferlkoch!
Von Eva Deissen
- Zu viel Brot landet im Müll
(Salzburger Nachrichten, 16. April 2008)
Ein Viertel der täglichen Brotmenge muß entsorgt werden, weil der Kunde bis Ladenschluss ein volles Sortiment will. Die Bäcker fordern nun ein Umdenken.
Von Daniela Müller
- Vom Brotregal in den Müllcontainer
(Pressemitteilung des ABF-BOKU, 16. April 2008
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- Essen im Müll
(lebensART, April/Mai 2008)
Ein Zehntel unseres Restmülls sind originalverpackte Nahrungsmittel. In den Städten landen gar doppelt so viele Nahrungsmittel im Restmüllcontainer wie auf dem Land, wo es mehr Entsorgungsmöglichkeiten gibt. Eine Analyse der Universität für Bodenkultur hat ergeben, dass der soziale Status wenig Einfluss auf das Wegwerfverhalten hat. Besser Verdienende kaufen mehr ein, essen jedoch öfter auswärts und brauchen den Inhalt des Vorratsschrankes nicht auf. Ärmere kaufen häufig Großpackungen, weil sie billiger scheinen und werfen die Reste weg.
Ein großer Teil der Nahrungsmittel kommt jedoch auch von Unternehmen. Sie werden kurz nach der Produktion auf dem Müll entsorgt, weil sie falsch etikettiert, bei der Lieferung beschädigt oder zu viel produziert wurden.
Tipp: "Resteküche ... und nichts bleibt übrig", kreative Rezepte zur Verwertung von Resten, Einkauf und richtige Aufbewahrung, avBuch.
Info zum Buch: www.umweltberatung.at, Tel. 01/803 32 32
- Tonnen an Brot landen im Müll
Anstatt Bedürftige damit zu versorgen, wird unverkauftes Gebäck verbrannt
(Heute, 16. April 2008)
Lebensmittel für den Mistkübel: Bis zu 25 Prozent aller Backwaren bleiben laut ORF-Wien in Supermärkten täglich übrig - so viel wie nie zuvor. Ärgerlich: Anstatt die Ware an Bedürftige zu verschenken, werden Brot und Semmerln zum Teil verbrannt! "Aufgrund des Lebensmittelgesetzes", so die seltsame Ausrede einiger Konzerne.
"Eine unglaubliche Vergeudung an Lebensmitteln! Während Millionen Menschen hungern, werfen wir das Essen einfach weg!", wettert Grünen-Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Denn laut Bäcker-Innung schicken Geschäfte immer größere Mengen an unverkauftem Brot sowie an Weckerln und Semmerln als Retourware an die Hersteller zurück.
Hintergrund: Weil die Kunden auch abends nicht auf das gesamte Sortiment verzichten wollen, werden die Regale bis fünf Minuten vor Schluss aufgefüllt. Bis zu 25 Prozent der gesamten Ware in Supermärkten und auch Bäckereien bleiben dann übrig - das ist so viel wie noch nie, erklärt Innungsmeister Reinhard Kainz. Allein bei einer großen Wiener Bäckerei-Kette soll der monatliche "Überschuss" 100 Tonnen betragen. Traurig: Anstatt unverkauftes Brot und Semmerln an Hilfsorganisationen zu spenden, wird die Retourware teilweise verbrannt. Weil diese laut Gesetz nicht mehr in Umlauf gebracht werden darf, wird behauptet.
"Stimmt nicht", stellt Ulrich Herzog vom Gesundheitsministerium klar: "Nur die Verbreitung bereits schlecht gewordener Ware ist untersagt." Grund für die Nicht-Vergabe seien interne Absprachen, vermuten Experten. Auch die SP-Nationalratsabgeordnete Laura Rudas fordert deshalb: "Lebensmittel sollen weitergegeben werden, wenn sie noch o.k. sind. Aber auch die Konsumenten tragen Verantwortung."
(sb)
- Vom Brotregal in den Müllcontainer
(Der Standard, 12./13. April 2008)
Der Anteil der Retourware steigt rasant, täglich landen in Europa Tonnen an Lebensmitteln auf dem Müll
Von Verena Kainrath
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- Lebensmittel im Müll: 387 Euro weggeworfen
(NÖN Kremser Zeitung, 7. April 2008)
Experten der Universität für Bodenkultur Wien haben jüngst Restmülltonnen in Niederösterreich exakt wissenschaftlich durchstöbert.
Ergebnis: 12 Prozent des Restmülls sind Nahrungsmittel, die scheinbar nur dazu gekauft werden, um nach kurzer Zwischenlagerung daheim weggeworfen zu werden. Umfragen ergaben, wer wie viel Lebensmittel wegwirft: Je älter die Abfallverursacher, je niedriger der Bildungsstand und Einkommen sind, desto weniger Lebensmittel werden weggeworfen.
Ältere Menschen haben eine höhere Wertschätzung für Nahrungsmittel, weil sie Hunger und Mangel noch selbst miterlebt hätten.
Auch die Kosten dieses Konsumverhaltens wurden berechnet:
Der Studie zufolge belaufen sich die unnötigen Ausgaben für weggeworfene Lebensmittel auf jährlich exakt 387,4 Euro pro Haushalt.
- Zu viel wird weggeworfen
Studie über Wohlstandsgesellschaft: Essbare Lebensmittel landen im Müll. Deckung der Entsorgungskosten fällt den Gemeinden schwer.
Von Sonja Saurugger
- Ungeöffnete Lebensmittel im Restmüll - unsere Zuvielisation
(Süd-Ost Journal Ausgabe Süd 04/2008, Seite 13)
Unsere "zuvielisierte" Gesellschaft leistet sich den Luxus, 10 Prozent der Lebensmittel ungeöffnet am Müllplatz zu "entsorgen".
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- Ungeöffnete Lebensmittel im Restmüll - unsere Zuvielisation
(Süd-Ost Journal Ausgabe Nord 04/2008, Seite 37)
Unsere "zuvielisierte" Gesellschaft leistet sich den Luxus, 10 Prozent der Lebensmittel ungeöffnet am Müllplatz zu "entsorgen".
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- Wohlstandsmüll nimmt weiter zu
(Die neue Pinzgauer Post, 27. Febuar 2008)
Den Österreicher geht es zu gut. Dieser Schluss drängt sich auf, wenn man eine Studie der Universität für Bodenkultur betrachtet, die kürzlich über den Abfall von Herrn und Frau Österreicher erstellt wurde.
Von Brigitte Buberl
- Wegschmeiß-Syndrom
Immer mehr Lebensmittel im Müll
(Mostviertel-Basar, 26. Februar 2008)
Ein Zehntel des Restmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln! Das zeigt eine in Wien, NÖ und Salzburg durchgeführte Restmüll-Analyse des Instituts für Abfallwirtschaft der Boku. Die im vergangenen Jahr durchgeführte Analyse bestätigt ältere Untersuchungen, wonach immer mehr Lebensmittel ungeöffnet im Müll landen.
In Regionen, wo ältere Menschen leben, wird weniger weggeworfen als in Gegenden mit beispielsweise vielen Jungfamilien. Auch regionale Unterschiede spielen eine Rolle. Am Land landet weniger auf dem Müll als in der Stadt. Der soziale Status hat hingegen weniger Einfluss auf das Wegschmeiß-Syndrom. Tatsache ist, wie auch immer: Es wird immer mehr weggeworfen. WienerInnen produzieren pro EinwohnerIn und Jahr 330 Kilo Restmüll, 43 Kilo davon sind Lebensmittel. Bei uns in NÖ fallen 127 Kilo Restmüll jährlich an.
(DSH)
- Gegen Achtlosigkeit und Unmäßigkeit
(Die Presse, Rubrik Meinung, 20. Februar 2008)
Wer sich an Zeiten des Hungers erinnert, kann sich schwer damit abfinden, dass Lebensmittel massenhaft weggeworfen werden.
Von Hans Winkler
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- Lebensmittel in den Restmüll
(Woche Bildpost, 19. Februar 2008)
Welche Gesellschaft kann es sich leisten, seine Lebensmittel ungeöffnet wegzuschmeißen? Die Antwort müsste "keine" lauten. Die Realität sieht anders aus.
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- Brot als Müll verbrannt
(Kleine Zeitung, 19. Februar 2008)
Südoststeirische Abfallwirtschaftsverbände bestätigen Studie: Immer öfter landen nicht abgelaufene Lebensmittel in der Restmülltonne.
Von Monika Schachner
- BOKU-Studie über Lebensmittel im Restmüll: Gut für den Umsatz, schlecht für das CSR-Gewissen
(Key Account Nr. 4, 18. Februar 2008)
Pro Haushalt wandern jährlich Lebensmittel im Wert von 387 € in den Restmüll. Handlungsbedarf beim Handel?
Mehr: Key Account Fachverlag, Donaustrasse 19, 2100 Korneuburg
- Ein Zehntel des Mülls ist originalverpackt
43 Kilo Lebensmittel landen in Wien pro Person und Jahr im Restmüll
(Sonntags Rundschau Vöcklabruck - Salzkammergut - Enns/Donau/Mostviertel, 17. Februar 2008)
Wien - Ein Zehntel unseres Restmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln, sagt Felicitas Schneider von der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien. "Am Land beträgt dieser Anteil etwa sechs Prozent, in der Stadt sind es bis zu zwölf Prozent", so die Wissenschafterin. Das zeigen die Daten einer in Wien, Niederösterreich und Salzburg durchgeführten Restmüll-Analyse des Instituts für Abfallwirtschaft an der Boku.
Die 2007 durchgeführte Analyse bestätigt ältere Untersuchungen, wonach immer mehr Lebensmittel ungeöffnet im Müll landen. "Die genauen Ursachen dafür untersuchen wir derzeit noch. Generell spielen aber mehrere Faktoren eine Rolle", erklärt Schneider. In Regionen, wo ältere Menschen leben, wird weniger weggeworfen als in Gegenden mit bespielsweise vielen Jungfamilien.
Sozialer Status hat geringen Einfluss
Ältere haben eine höhere Wertschätzung für Nahrungsmittel, weil sie miterlebt haben, wie es ist, wenig zu haben. Das hat eine begleitende Befragung des Instituts für Abfallwirtschaft gezeigt. "Dort wo junge Familien leben, wird mehr weggeschmissen, weil auch mehr verbraucht wird", sagt Schneider. Auch regionale Unterschiede spielen eine Rolle. Am Land wird weniger weggeworfen als in der Stadt. So können durch eine Restmüll-Sortieranalyse nicht alle Entsorgungwege erfasst werden. Menschen am Land haben zum Beispiel die Möglichkeit, Lebensmittel dem Schwein, Hund oder den Hühnern zu füttern. "Wir glauben aber nicht, dass das ein großer Anteil ist", so die Wissenschafterin.
Der soziale Status hat wenig Einfluss auf das "Wegschmeiß-Syndrom". Es dürfte aber so sein, dass Leute, die mehr Geld zur Verfügung haben, auch mehr einkaufen. "Gleichzeitig gehen sie aber auch häufiger essen. Die bereits gekauften Produkte zu Hause laufen ab und landen folglich im Müll", analysiert die Expertin.
Massenhaft Billigprodukte
Ärmere Menschen kaufen nicht weniger ein. "Sie kaufen massenhaft Billigprodukte als Ersatzbestätigung sozusagen." Weil die Massen aber nicht verbraucht werden können, landen sie ebenfalls im Müll. Tendenziell wird immer mehr weggeworfen. Wien produziert pro Einwohner und Jahr 330 Kilo Restmüll, 43 Kilo davon sind Lebensmittel.
- Ins Regal statt in die Tonne
(Kleine Zeitung Ennstal, 16. Februar 2008)
Während pro Einwohner 40 Kilo Lebensmittel jährlich im Müll landen, entsorgen Supermarkt-Filialen oft 45 Kilo täglich. Ein Umdenken beginnt.
Von Ulrich Dunst
Große Betroffenheit hat die Müllanalyse der Universität für Bodenkultur (Boku) bei vielen Lesern ausgelöst, wonach pro Österreicher im Schnitt jährlich 40 Kilo an Lebensmitteln in der Mülltonne landen - oft noch originalverpackt (wir berichteten). Die tatsächliche Lebensmittelmenge, die im Müll landet, ist aber noch höher, denn jene Mengen, die Supermärkte und Bäckereien nicht vor dem Ablaufdatum verkaufen können, sind in dieser Statistik nicht miteingerechnet.
"Die 40 Kilo Müll pro Einwohner wurden aus der Analyse von Haushaltsmülltonnen in Wohngebieten errechnet", erläutert Studienautorin Felicitas Schneider. Darüber hinaus hat die Boku etwa bei Diskontern erhoben, dass pro Filiale 45 Kilo an Lebensmitteln im Müll landen - täglich. Oder dass allein in den Wiener Bäckereien täglich fast 13 Tonnen Backwaren übrig bleiben. "Wir produzieren nicht absichtlich zu viel", wehrt sich ein obersteirischer Bäcker, "der Handel fordert von uns, dass die Regale am Abend noch voll sind. Und dann gehen bis zu 30 Prozent retour".
Wo landen diese Lebensmittel? "Prinzipiell haben Handelsketten abgesperrte Müllstationen, der Inhalt wird je nach Entsorgungsfirma verbrannt oder in Biogasanlagen vergoren", so Schneider.
Die gute Nachricht: Eine weitere Verwertungsmöglichkeit genießbarer Lebensmittel, die der Handel aus den Regalen nimmt, beginnt sich langsam durchzusetzen. Karitative Einrichtungen wie "Sozialmärkte" oder der "Vinzimarkt" in Graz und Voitsberg holen sich von Handelsketten oder Herstellern tonnenweise Ausschuss- und Überschuss-Ware, die aber noch voll in Ordnung ist. Und verschenken bzw. verkaufen sie zum Billigstpreis an Bedürftige weiter. "Wir fahren täglich acht Spar-Märkte und die Bäckereien Martin Auer, Strohmayer und Kirchbacher an", so Vinzimarkt-Leiterin Heidi Anderhuber. "Doch bei Milch, Käse und Wurst ist die Nachfrage viel höher, als wir täglich bekommen." Bei mancher Handelskette stoße man - noch - auf Ablehnung. "Mit mühsamer Arbeit werden wir aber bekannter und mehr Firmen machen mit", so Anderhuber.
- Frisches Obst in den Biomüll
(Salzburger Nachrichten, 15. Februar 2008)
Lebensmittel, die im Handel nicht verkauft werden, landen tonnenweise im Müll. Die Schuld dafür darf nicht nur bei Produzenten und Händlern gesucht werden.
Von Daniela Müller
- Zehntel des Tiroler Mülls originalverpacktes Essen
(Tiroler Tageszeitung, Unterland, 15. Februar 2008)
Die Lebensmittelpreise explodieren, aber noch immer wird viel unangetastete Ware weggeworfen.
(wer)
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- Teure Lebensmittel nur für die Mülltonne
(Kleine Zeitung Ennstal, 15. Februar 2008)
40 Kilo Lebensmittel wirft im Schnitt jeder Österreicher jährlich weg. Das entspricht einem Kaufwert von 120 Euro. Zehn Prozent des Restmülls stammen von Nahrungsmitteln, die ungeöffnet in der Tonne landen.
Von Ulrich Dunst
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- Teure Lebensmittel landen im Abfall
(Oberösterreichs Neue, 15. Februar 2008)
Ein Zehntel unseres Restmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln - und das bei den ständig steigenden Preisen fürs Essen.
"Am Land beträgt dieser Anteil etwa sechs Prozent, in der Stadt sind es bis zu zwölf Prozent", sagte Felicitas Schneider von der Boku Wien. Das zeigen die Daten einer 2007 in Wien, Niederösterreich und Salzburg durchgeführten Restmüll-Analyse.
In Regionen, wo ältere Menschen leben, und am Land wird weniger weggeworfen als in Gegenden mit vielen Jungfamilien und in der Stadt.
Der soziale Status hat wenig Einfluss auf das "Wegschmeiß-Syndrom". Ärmere Menschen kaufen nicht weniger ein. "Sie kaufen massenhaft Billigprodukte als Ersatzbestätigung sozusagen." Weil die Massen aber nicht verbraucht werden können, landen sie irgendwann ebenfalls im Müll.
Wiener produzieren pro Einwohner und Jahr 330 Kilogramm Restmüll, 43 Kilo davon sind Lebensmittel.
- Weggeworfene Lebensmittel: Jeder wirft 120 Euro pro Jahr in den Müll
(Der Standard, 15. Februar 2008)
Ein Zehntel landet noch originalverpackt im Mistkübel - Einkommensrelevante Unterschiede im Wegwerfverhalten gibt es nicht.
(red)
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- Traurig: Jeder Wiener wirft 43 Kilo Essen weg
(Heute, 15. Februar 2008)
Anderswo verhungern Menschen - und wir werfen kiloweise Essen weg! Erschütternde Mist-Analyse der Uni Wien: 13 Prozent der 330 Kilo Restmüll, die jeder Wiener im Jahr produziert, sind originalverpackte (!) Lebensmittel. Es wird mehr gekauft, als gegessen werden kann. Traurig: Vor allem junge Menschen haben keine Wertschätzung für Essen.
- Viele originalverpackte Lebensmittel im Restmüll
(Science auf ORF.at, 14. Februar 2008)
Ein Zehntel unseres Restmülls besteht laut Forschern der Boku Wien aus originalverpackten Lebensmitteln. Am Land beträgt dieser Anteil etwa sechs Prozent, in der Stadt sind es bis zu zwölf Prozent.
Felicitas Schneider vom Institut für Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien hat in Niederösterreich, Salzburg und Wien eine Restmüll-Analyse durchgeführt.
(science.ORF.at/APA)
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- Städter werfen mehr weg
(News auf ORF.at, 14. Februar 2008)
Trotz Teuerung und Klagen über die Inflation landen immer mehr Lebensmittel im Müll.
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- Jausenstation auf dem Müllberg
(Der Standard, 14. Februar 2008)
Tonnen an Nahrungsmitteln landen täglich im Müll, für Handel und Industrie ist die Retourware ein teurer Kostenbrocken.
Von Verena Kainrath
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- Ein Zehntel des Mülls besteht aus Essen
(Wiener Zeitung, 14. Februar 2008)
Studie: 500 Euro pro Familie und Jahr werden weggeworfen
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- Zehntel des Mülls originalverpackte Lebensmittel
(OÖ Nachrichten, 14. Februar 2008)
Wien (APA) - Ein Zehntel des Restmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Das berichtete Felicitas Schneider von der Boku Wien am Donnerstag im Ö1-"Morgenjournal". "Am Land beträgt dieser Anteil etwa sechs Prozent, in der Stadt bis zu zwölf Prozent", so Schneider. Das zeige eine in Wien, Niederösterreich und Salzburg durchgeführte Restmüll-Analyse des Instituts für Abfallwirtschaft der Boku.
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- Zehntel des Mülls originalverpackte Lebensmittel
(Salzburger Nachrichten, 14. Februar 2008)
Ein Zehntel des Restmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Das berichtete Felicitas Schneider von der Boku Wien am Donnerstag im Ö1-"Morgenjournal". Am Land beträgt dieser Anteil etwa sechs Prozent, in der Stadt bis zu zwölf Prozent", so Schneider. Das zeige eine in Wien, Niederösterreich und Salzburg durchgeführte Restmüll-Analyse des Instituts für Abfallwirtschaft der Boku.
(SN/SW)
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- Lebensmittel: Einkaufen für den Mistkübel
(Die Presse, 14. Februar 2008)
Ein Zehntel des Mülls sind Lebensmittel - originalverpackt und Millionen wert. Das hat eine Abfall-Studie der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku) ergeben.
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- Pro Österreicher: Lebensmittel um 130 Euro im Müll
(Die Presse, 14. Februar 2008)
43 Kilogramm original-verpackte Lebensmittel schmeißt der Durchschnitts-Wiener pro Jahr in die Mülltonne. Das ist ein Zehntel des Restmülls - und birgt großes Sparpotenzial.
(APA/Red.)
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- Zehntel des Tiroler Mülls originalverpacktes Essen
(tirol.com, 14. Februar 2008)
Sonderangebote seien dafür verantwortlich, dass Konsumenten mehr einkaufen.
(Tiroler Tageszeitung)
Mehr: kontakt(at)tirol.com
- Ein Zehntel des Restmülls waren 2007 originalverpackte Lebensmittel
(Kleine Zeitung, 14. Februar 2008)
Abfallstudie der Universität für Bodenkultur: In der Stadt wird mehr weggeworfen als am Land - Ältere Menschen haben eine höhere Wertschätzung für Nahrungsmittel.
Mehr: redaktion(at)kleinezeitung.at
- Tonnenweise Essen im Müll
(Kurier, 14. Februar 2008)
Gekauft, um sie wegzuwerfen. Schon ein Zehntel des Restmülls sind originalverpackte Lebensmittel. Das entspricht 387 Euro pro Haushalt im Jahr.
Von Anita Staudacher und Petra Trippel
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- Alternative: Versorgen statt entsorgen
(Kurier, 14. Februar 2008)
Es geht auch anders, wie die 1999 gegründete Wiener Tafel täglich zeigt.
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- 500 Euro mehr durch weniger Wegwerfen
(Ö1 Morgenjournal, 14. Februar 2008)
Ein Zehntel unseres Restmülls besteht aus Lebensmitteln, die noch originalverpackt sind. Rechnet man die angebrochenen, aber noch nicht verdorbenen Lebensmittel dazu, kommt man auf fast ein Drittel.
Katja Arthofer
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- Entsorgung: Lebensmittel um Hunderte Mio. Euro im Restmüll
(Die Presse, 6. November 2007)
Die Zusammensetzung des Abfalls entscheidet über die Wirtschaftlichkeit der Entsorgung. Für Metalle und Papier werden Höchstpreise bezahlt.
Von Martin Kugler
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- Verführungs-Künstler SUPERMARKT
(Die ganze Woche, Nr. 19/07)
Der Weg ist das Ziel - das gilt auch im Supermarkt. Verkaufsexperten versuchen, Kunden möglichst weite Strecken durchs Geschäft gehen zu lassen. Denn an je mehr Produkten ein Käufer vorbeikommt, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Einkaufswagen mit Dingen beladen wird, die eigentlich gar nicht gebraucht werden.
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- VERSCHWENDUNG
Lebensmittel: 40 Prozent für den Mist
(Kurier, 3. Juni 2007)
Es gibt keine konkreten Zahlen darüber, wie viele Tonnen an Lebensmittel weltweit verschwendet werden. Laut Schätzungen von Greenpeace enden allein in den U.S.A. aber bis zu 40 Prozent aller Nahrungsmittel auf dem Mist.
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- ESSEN - gekauft um es wegzuwerfen!
(Kupfermuckn - Strassenzeitung von Randgruppen und sozial Benachteiligten, Ausgabe 0082, Mai 2007)
"Bis zu 40 % des Restmülls sind Lebensmittel, die zum Teil noch originalverpackt oder nur teilweise verbraucht sind. Sie werden gekauft, zwischengelagert und landen - ohne den Magen des Besitzers zu füllen - im Müll", berichtet Gudrun Wassermann vom Institut für Abfallwirtschaft der BOKU Wien nach einer Untersuchung des Restmülls Wiener Haushalte.
Ältere Menschen und Arme werfen weniger Lebensmittel weg.
Das Restmüllaufkommen in den untersuchten Gebieten schwankt zwischen 110 kg pro Einwohner und bis zu 404 kg/Einwohner im Jahr. Bis zu 60 % des Restmüllaufkommens sind auf den Lebensbereich Ernährung (das sind im Wesentlichen Zubereitungs- und Speisereste, angebrochene und ungeöffnete überlagerte Lebensmittel, Lebensmittel- und Getränkeverpackungen) zurückzuführen.
Es werden umso weniger Lebensmittel weggeworfen, je älter die Abfallverursacher sind, je niedriger die abgeschlossene Ausbildung, je geringer das Beschäftigungsverhältnis (je geringer das Privatbudget) und je kleiner die Haushaltsgröße ist.
12 % des Restmülls sind überlagerte Lebensmittel, die nur dazu gekauft werden, um weggeworfen zu werden.
Ein hohes Aufkommen an überlagerten Lebensmitteln im Restmüll tritt in Gebieten auf, deren Struktur durch einen hohen Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter, damit zusammenhängend einen hohen Anteil an Vollzeitbeschäftigten, einen hohen Bildungsstand und einer Haushaltsgröße von zwei bis drei Personen gekennzeichnet ist.
"Wir haben in unseren Untersuchungen einen Anteil von 6 bis 12 % an original verpackten bzw. nur teilweise verbrauchten Lebensmitteln im Restmüll von Haushalten gefunden. Da sind die Speisereste, also alles was schon einmal am Teller war, noch gar nicht dabei", erzählt uns auch Felicitas Schneider vom Institut für Abfallwirtschaft.
45 Kilogramm essbare Lebensmittel wirft jedes Geschäft täglich weg.
"Eine andere unserer Untersuchungen hat im Lebensmitteleinzelhandel im Diskonterbereich rund 45 kg Lebensmittel pro Tag und Filiale ermittelt - auch hier alles essbare Lebensmittel. Wir haben diese damals an die Gruft (Obdachlosenprojekt der Caritas Wien) weitergegeben - und da haben wir das Brot im Großen und Ganzen stehen gelassen, weil es nicht mehr in unser Auto gepasst hat. Deshalb erscheint mir die Aussage des Films "We feed the world", dass in Wien täglich so viel Brot weggeworfen wie in Graz verbraucht wird, obwohl ich die Quelle dieser Aussage nicht kenne, für zutreffend. Unsere eigenen Analysen basieren auf tatsächlich gefundenen Anteilen, die statistisch ausgewertet wurden, also keine Schätzungen.
Erst kürzlich kam in den Medien, dass in Hongkong überlegt wird, Restaurantbesucher, die auf ihren Tellern Essen übrig lassen, mehr bezahlen zu lassen. Das ist ein interessanter Ansatz."
(hz)
- 13.000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr im Müll
(Niederösterreich auf ORF.at, 15. März 2007)
Lebensmittel wegzuwerfen war lange Zeit ein Tabu. Mittlerweile scheint sich das geändert zu haben. Etwa 13.000 Tonnen originalverpackte oder angebrochene Lebensmittel werden durchschnittlich pro Jahr in NÖ weggeworfen.
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- Super Märkte?
(Falter Nr. 15/07)
Bioprodukte, Hausverstand und Fairtrade: Die großen Lebensmittelketten setzen nun auf politische Korrektheit. Doch hinter den bunten Kulissen der Supermärkte läuft längst nicht alles super.
Von Maria Fanta und Cornelia Schuss
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